Samstag, 25. Oktober 2014

Zitronensaft einfrieren


Manchmal habe ich mehrere frische Zitronen zu Hause und keine Verwendung. Und dann gibt es Momente, wo ich nur 2 EL brauche und gar keine da habe, da könnte ich verrückt werden. Kennt ihr das Problem? Dabei ist die Lösung so einfach und praktisch, Zitronensaft einfrieren!

Ihr könnt frische Zitronen auspressen oder kauft euch den Saft mal im Angebot in einer Flasche. Dann einfach in so einen Eiswürfelbehälter füllen und in's Tiefkühlfach stellen. Danach könnt ihr die gefrorenen Würfel einfach in einen Gefrierbeutel füllen und habt immer etwas Zitrone für einen Avocadoaufstrich, eine Suppe oder was auch immer da. Perfekt :)


Quelle: Mutti

Sonntag, 19. Oktober 2014

Meersalz-Kartoffeln mit Petersilien-Pesto und Avocado-Dip


Dieses Rezept vom Vebu - Vegetarierbund Deutschland schlummerte schon lange in meiner Aufgabenliste. Heute war nochmal super Wetter und das hier passte einfach perfekt für Balkonien :) Das ist schnell gemacht, den eventuell übrig gebliebenen Avocado-Dip und das Petersilien-Pesto kann man gut aufheben und in der Woche nochmal verwenden und es schmeckt einfach lecker! Das hat mich gleich wieder an meinen Urlaub und die Jersey Royals mit Hummus und Rucola erinnert .......... ich liebe so einfache Gerichte!

Zutaten für 2-4 Portionen:



  • 1 kg kleine Kartoffeln (Schmorkartoffeln, Drillinge)
  • 4 EL grobes Meersalz

Für das Pesto:


  • ½ Bund Blattpetersilie
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL gemahlene Haselnüsse
  • 50-60 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Für den Dip:


  • 1 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Sojajoghurt Natur
  • 2 TL Zitronennsaft
  • Salz, Pfeffer, Chili


Die Kartoffeln gut abwaschen, im Topf mit Meersalz bestreuen und mit Wasser bedecken. Aufkochen und 20-30 Minuten köcheln lassen (zwischendurch mal reinstechen). Wenn die weich genug sind abgießen und den Topf gleich wieder auf die heiße Herdplatte stellen, bis die Kartoffelschalen getrocknet sind und sich eine Salzkruste gebildet hat.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Pesto machen. Petersilie waschen und etwas zerkleinern. Knoblauch schälen und auch etwas kleinschneiden. Zusammen mit den Haselnüssen und dem Olivenöl in einen Mixer geben und pürieren. Anschließen mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken, denn an den Kartoffeln ist ja schon reichlich dran ;)

Für den Dip das Fruchtfleisch der Avocado, eine klein geschnittene Knoblauchzehe, Joghurt und den Zitronensaft in den Mixer geben oder mit einem Pürierstab pürieren. Zum Schluss mit den Gewürzen und etwas Chili abschmecken.


Ich habe einen Teil des Olivenöls einfach durch Wasser ersetzt. Warum? Wenn ich so eine "große" abgemessene Menge Öl auf einem Fleck sehe, sträubt sich in mir immer was. Aber das müsst ihr selber entscheiden, es funktioniert genau so und geschmacklich ist der Unterschied jetzt nicht sooo riesig.


Sonntag, 12. Oktober 2014

Aktionsgruppe Düsseldorf der Albert-Schweitzer Stiftung - Gastbeitrag

Vegan Leben besteht nicht nur aus Essen & Trinken :) Es ist auch immer wichtig zu helfen, aufzuklären und mit Vorurteilen aufzuräumen. Manche bloggen, manche Spenden, starten Petitionen, helfen in Tierheimen, unterstützen Gnadenhöfe, es gibt viele Möglichkeiten. Ganz wichtig ist auch die Arbeit auf der Straße, um die anzusprechen, die sich vielleicht noch nie mit dem Thema Veganismus und Massentierhaltung auseinander gesetzt haben! Deshalb möchte ich hier einer recht neuen Regionalgruppe der Albert-Schweitzer Stiftung für unsere Umwelt die Gelegenheit geben, sich kurz vorzustellen. Es folgt ein Gastbeitrag von Thomas:


An dieser Stelle erstmal vielen Dank an Homeveganer für die Gelegenheit zum Gastbeitrag in seinem Blog, in dem ich euch die Aktionsgruppe der Albert-Schweitzer Stiftung Düsseldorf vorstellen möchte. Ich heiße Thomas und organisiere die Gruppe. Nachdem ich in den letzten Jahren an mehreren Grunzmobilaktionen der Albert-Schweitzer Stiftung teilgenommen hatte, beschlossen dieses Jahr im Juni mehrere Freiwillige mehr zu machen als nur 1 bis 2 mal im Jahr die Menschen über die Auswirkungen des Konsums von Tierprodukten aufmerksam zu machen.


Seitdem haben wir schon mehrere Aktionen in der Düsseldorfer Altstadt mit unserem kleinen (aber feinen) Stand durchgeführt. Wir haben Mailadressen für den Ernährungsnewsletter der ASS gesammelt, die Selbst wenn... sowie die Vegan Broschüre (PDF) verteilt, Spenden gesammelt und uns mit Passanten und natürlich untereinander unterhalten. Nahezu keiner von uns war vorher in dieser Richtung aktiv, aber nach jeder Aktion bleibt das gute Gefühl etwas getan zu haben.


Unsere nächste Aktion findet nächsten Samstag am 18.10.2014 von 11 bis 17 Uhr in der Altstadt (Flinger Straße 40213 Düsseldorf) statt. Nähere Info's findet ihr über den Link zur Lokalgruppe. Vielleicht hat ja der eine oder andere Zeit und kommt einfach mal vorbei, ich würde mich freuen. Das Sattgrün (ein veganes Restaurant mit mittlerweile 3 Filialen in Düsseldorf) stiftet uns gebratene Soja-Steaks zum verteilen und es gibt auch vegane Muffins. Auf unserer Homepage findet Ihr auch die Möglichkeit euch bei uns per Email zu melden sowie Links zu einer der mittlerweile zahlreichen anderen Lokalgruppen der ASS. Vielleicht gibt es ja auch eine in eurer Nähe.



Vegan Revolution!
Die Aktionsgruppe Düsseldorf der Albert-Schweitzer Stiftung 



Kontaktmöglichkeiten:


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Vegane Bergpension Schulenberg im Harz


Super, was es nicht mittlerweile alles so gibt, sogar eine vegan geführte Bergpension Schulenberg im Harz :) Das wollte ich unbedingt testen und so haben wir uns letztes Wochenende da zu einer wunderschönen MTB-Tour verabredet. Ich wollte schon lange mal zum Brocken (1141 m) rauf und wenn man dann noch vorher und nachher vegan verpflegt wird, ohne sich selbst kümmern zu müssen, dann ist das einfach genial. Ich liebe das! Das unser Gesamtfazit "Top oder Flop" dann doch nicht so ganz eindeutig ausfiel (2:2), lag auch an der Zusammensetzung unserer Gruppe, aber dazu später mehr.

Zum Frühstück gab es Kaffee und jede Menge Bio-Tee zur Auswahl. Brötchen, "Butter", Marmelade, Müsli, Soja-Milch, Saft, Obst, Joghurt und diese bunte Platte hier oben mit einer Auswahl an veganem Käse und Vurst und Salat, Tomaten- und Gurkenscheiben. Am Samstag war noch eine Kräutercreme dabei und Sonntags Avocado-Stückchen mit Kala Namak Salz. Für 1,70 € habe ich mir auch noch eine Schale Rühr-Ay extra dazu bestellt und das war sogar mit Räuchertofu gemacht und sehr lecker. Man hätte auch noch Croissants oder heiße Schokolade bekommen können. Also da ist doch für jeden Geschmack was dabei gewesen!


So gestärkt haben wir dann eine wunderschöne Tour zum Brocken gemacht. Leider war es am Anfang noch ziemlich frisch, aber dank der Steigung haben wir nicht gefroren :) Und wenn an einem Schild "steiler Weg" steht, solltet ihr das ruhig glauben, auch wenn ihr denkt, ihr seid "nur" im Harz! Wir mussten wirklich schieben und ich dachte ich bin schon wieder mit dem MTB in Österreich.


Auf dem Brocken beschränkte sich die vegane Verpflegung dann auf fettige Pommes und mitgebrachte Riegel, Datteln und Snack-Würstchen. Das war aber kein Problem, denn wir wussten schon, danach gibt es Nudeln mit Spinat, Cocktailtomaten und Gorgonzola in der Pension. Das war doch das perfekte Essen nach der Tour um die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen. Für mich als Käse-Entwöhnten war der "Gorgonzola" dann schon ganz schön heftig, kräftig und würzig. Man kann nur immer wieder staunen, was die heute schon vegan zurechtbasteln :)


Danach und auch am Abend davor haben wir dann einige lokale Spezialitäten in gemütlicher Runde probiert. Und in der Pension stand so einiges rum :) Verschiedene Biersorten, Schierker Feuerstein, veganer Wein, Whisky, also alles, was der Körper nach sportlicher Betätigung dringend braucht ;) Man konnte sich selbst bedienen und hat einfach Striche auf seiner Zimmerkarte gemacht. Die Preise waren für mich auch völlig OK. Die Flasche Wein für 10 € oder ein Bier für 1,40 € oder ein Cookie zwischendurch für 80 Cent.

Leckere vegane Schokolade habe ich auch noch gegessen. Wenn ich schon eine rundum vegane Versorgung habe, dann will ich auch möglichst alles probieren und die Schokolade war richtig gut. Ich habe vorher noch nie weiße Schokolade mit Kürbiskernen gegessen und Rum-Trauben-Nuss war sowieso immer mein Favorit. Am nächsten morgen habe ich gleich gefragt, wo man die kaufen kann und mir wurde leider mitgeteilt, die war selbst gemacht. Richtig genial, mhhhhhhmmm :)

Man hätte auch noch andere Sachen probieren können. "Käse" - "Salami" - Funghi - Baguettes, Vürstchen & Kartoffelsalat, Blätterteigtaschen oder einen Pistazien-Milchshake. Also ich war erstaunt, was es da alles gab. Teilweise in Bio-Qualität und zu wirklich vernünftigen Preisen. Natürlich konnten wir nicht alles essen, wir waren ja nur von Freitag bis Sonntag da.


Fazit unserer Männerunde:

Einer konnte dieses Wochenende fast gar nichts essen, ein Omni halt :) Kennt ihr diese Spezies? Die hauen sich sonst bedenkenlos geschredderte Hühnerteile rein, paniert und passend für den Toaster geformt und solche Sachen. So ein bunter veganer Teller mit Fake-Käse und Vurst kommt jedoch direkt aus der Hölle und da kann man auf gar keinen Fall was davon essen. Unglaublich.

Der andere Vegetarier/Veganer kommt viel rum und ist wohl anderes gewohnt. Wir wurden hier Barfuß und im Öko-Look bedient, was mich persönlich nicht gestört hat, ihn aber doch verwundert hat. Für ihn müsste vielleicht noch die Attila Hildman Kochshow Pension mit angeschlossenem Hotel im Harz eröffnen :)

Tester 3 (vegan) meint, in so einer Pension hat man wenigstens ordentliches Publikum. Keine Rentner, die sich mit dem Bus zum Windbeutel-Essen fahren lassen :) Man kann sich vernünftig austauschen und trifft Gleichgesinnte. Das ist der größte Vorteil in so einer veganen Pension.

Ich fand es cool, es gab sogar kostenloses Wlan im Haus. Wir konnten nach der Tour unsere Räder abspritzen und im Keller abstellen. Es geht locker und familiär zu. Die Tochter kommt gelegentlich neugierig dazu und es liegt auch schon mal irgendwo was rum, na klar. Für mich kein Problem, wenn das Herz an der richtigen Stelle sitzt.

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Unser ganz subjektiver Test geht also 2:2 unentschieden aus. Mein Tipp: Probiert es einfach selber aus und fahrt mal in die vegane Berpension Schulenberg. Preise, Zimmer und Essen sind gut und im Harz kann man einiges unternehmen. Wandern, MTB fahren, diskutieren, 148 Mails checken, die Welt retten usw.. Go vegan, viel Spaß!

Sonntag, 14. September 2014

Vegane Wiener auf der Peißnitz in Halle


Ich war auf der wunderschönen Peißnitzinsel in Halle/Saale bei 20 Grad. Früher bin ich da mit der Pionier-Eisenbahn gefahren und heute esse ich hier im Biergarten am Peißnitzhaus zwei vegane Wiener, wie sich die Zeiten doch ändern :)

Nun sind so ein paar Veggie Wiener ja eigentlich nichts besonderes, aber die zeigen sehr schön den Wandel. Früher hat man noch ganz andere Dinge gegessen, die heute auch kaum noch einer anrührt. Und so besteht auch die Hoffnung, dass in 10, 20 oder ..... Jahren keiner mehr "normale" Würstchen isst. Es gibt immer mehr vegane Alternativen unterwegs und mit 2 € sind die Veggie Wiener hier schon preislich auf Augenhöhe und aus ethischer Sicht der Zeit eh weit voraus.

Ich bin jedenfalls verblüfft, dass ich hier unterwegs auf der Peißnitz was veganes essen kann, das hätte ich nicht vermutet. Sonst bin ich in Halle mal zum la ka rot gefahren oder Mutti hat lecker gekocht :) Es ändert sich gerade was auf diesem Planeten, toll. Die Würstchen sind übrigens richtig gut und mit einem leckeren Bier dazu kann ich es hier aushalten :) Genießt die wenigen Sonnenstrahlen noch, wo auch immer ihr gerade seid!


Übrigens bekommt ihr am Peißnitzhaus jeden Tag veganes Essen und mit dem Verkauf dort im Gartenlokal wird auch der Wiederaufbau des Peißnitzhauses nach dem Hochwasser 2013 unterstützt.

Montag, 8. September 2014

Ein kunterbuntes Sonntags-Frühstück


Dieses wunderschöne und kunterbunte Sonntags-Frühstück von gestern kann ich auf keinen Fall der Welt  vorenthalten. So etwas bekommt man jedoch nur im "Hotel Mama" wenn man immer meistens schön artig war ;)

Was war da alles dabei:



Und da soll nochmal einer sagen, als Veganer kann man kaum noch was essen :)))

Dienstag, 2. September 2014

Foodwatch Abstimmung: Die dreisteste Werbelüge 2014

Foodwatch: Der Goldene Windbeutel 2014


In unserer Gesellschaft wird oft für Profit getrickst, gelogen und betrogen. Wenn hier jedem Lügner eine lange Nase wachsen würde, gäbe es täglich Tote und Verletzte im Gedränge :(

Bei "Stars und Sternchen" finde ich die Manipulationen für Zeitschriftencover noch lustig. Da weiß das mittlerweile auch jeder, es gibt genug Beispiele im Internet zu sehen, z.B. das Video einer Photoshop Umwandlung. Bei Food-Fotos wird auch meistens nachgeholfen, Werbung gegen Realität. Das ist für mich persönlich auch kein allzu großes Problem. Allergisch reagiere ich aber, wenn Gesundheits- oder Herkunftsversprechen gemacht werden und dann nur billiger und unsinniger Dreck von irgendwo verkauft wird. Deshalb verleiht Foodwatch auch dieses Jahr wieder den "Goldenen Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge. Hier könnt ihr bis zum 30.09.2014 für euren Favoriten abstimmen:





Mit Kandidat 2, der Hühnersuppe ohne Huhn, habe ich als Veganer natürlich kein Problem :-P Ja ja, da ist ja noch Hühnerfett drin ..... aber das gehört ja alles zum Plan des BDL, über den ich schon mal vor 3 Jahren hier im Blog einen nicht ganz ernst gemeinten Artikel geschrieben habe :) Hühnersuppe ohne Huhn, Vurst ohne Fleisch und Tofu "Rührei" sind schon aus ethischen Gründen völlig OK. Lebensmittel müssen nur immer klar gekennzeichnet werden, ohne verwirrende Werbeaussagen und darum geht es Foodwatch.

Vegan lebende Menschen drehen Packungen auch mal um und lesen Etiketten und können dadurch immer oft beurteilen, ob ein Lebensmittel jetzt eher gut oder schlecht ist. Die meisten Menschen können das jedoch nicht mehr. Das Verbraucherministerium hat auch mindestens mit einem Auge nur Wirtschaftsinteressen im Blick, um es mal vorsichtig zu formulieren. Deshalb brauchen wir solche Organisationen wie Foodwatch und deshalb Spende ich auch jedes Jahr was dafür. Verglichen mit den Millionen, die global agierende Lebensmittelkonzerne für ihr gigantisches Marketing zur Verfügung haben, ist das natürlich nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber schön, dass sich überhaupt noch jemand um unser Essen kümmert!


Ach übrigens war Thilo Bode, der Gründer von Foodwatch und Autor von "Die Essensfälscher", früher Chef bei Greenpeace. Der weiß, wie man den Mächtigen mit geringem Budget mal so richtig auf die Füße tritt ;)
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