Sonntag, 18. Januar 2015

Ketschup selber machen


Wenn mir mal jemand vorgeschlagen hätte, meinen Ketschup selber zu machen, wäre meine erste Frage gewesen, wozu? Es gibt doch genug zu kaufen, auch vegan z.B. von Alnatura in Bio-Qualität, von Heinz oder auch im Discounter (z.B. Rich Ketschup bei Netto). Da gibt es leckere Sorten und so oft brauche ich Ketschup nun wirklich nicht. Letztes Jahr hatte ich mir aber das Buch "Vegan in Topform" von Brendan Brazier gekauft und einige gute Rezepte darin gefunden. Vieles davon auch in einer Rohkostvariante, so wie dieses Rezept für selbstgemachten Ketschup. Ja und was soll ich sagen? Seit ich den 1x probiert habe, mache ich mir den immer wieder :) Roh, schnell und mega lecker. Doch seht selbst ....


Zutaten für so ein volles Glas hier oben:
  • 3 große Tomaten
  • 80 g getrocknete Tomaten
  • 4 Datteln
  • 1/2 Zwiebel
  • 65 ml Agavendicksaft
  • 65 ml Hanföl, Kürbiskernöl oder was ihr da habt
  • 2 EL Apfelweinessig
  • 1 TL Oregano
  • Salz nach belieben

Alle Zutaten grob würfeln und in einen kräftigen Mixer werfen und je nach gewünschter Konsistenz kurz oder länger mixen. Dann sofort in ein luftdicht verschließbares Glas füllen und ab damit in den Kühlschrank. Dort hält sich der Ketschup angeblich 4 Wochen. Das habe ich jedoch nie getestet, der war immer schon vorher alle :)

So richtig vergleichen kann man das gar nicht mit Ketschup. Das Ergebnis ist dicker, manchmal lasse ich noch bewusst kleinere Stückchen drin und vor allem viel aromatischer. Das ist selber schon fast eine kleine "Gemüsemahlzeit", voller gesunder Nährstoffe, die viele Gerichte nochmal aufwertet. Ein richtig guter Dip, der sich sehr vielseitig verwenden lässt. Probiert es aus und lasst es euch schmecken!


Mit getrocknete Tomaten sind übrigens nicht die in Öl eingelegten aus dem Glas gemeint, sondern wirklich nur sonnengetrocknete Tomaten. Sollte euer Mixer damit Probleme haben, könnt ihr die auch vorher einige Stunden zusammen mit den Datteln in Wasser einweichen.


Quelle: "Vegan in Topform" von Brendan Brazier, Ketschup, S. 303

Mittwoch, 7. Januar 2015

Veganes 4-Gänge-Weihnachtsmenü: Süßkartoffel mit Hafersahne-Senfsoße, Petersilienwurzel und Lupinenfilet mit roten Zwiebeln


Ich wünsche allen hier noch ein frohes und gesundes neues Jahr 2015!!! Kann man das jetzt noch machen? Ja sicher :) Hier seht ihr noch mein komplettes 4-Gänge-Weihnachtsmenü, das will ich euch auch nicht vorenthalten. Normalerweise bin ich Weihnachten immer unterwegs und brauche mich um nichts kümmern. Diesmal war ich fällig und musste mir was einfallen lassen. Aber ich denke es ist mir recht gut gelungen, ich hatte ja auch vorher geübt:





1. "Kürbis-Orangen-Ingwer-Suppe"
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2. "Süßkartoffel mit Persilie, Tomaten und Champignons in einer Hafersahne-Senfsoße. Dazu angeschmorte Petersilienwurzel und ein Lupinenfilet mit roten Zwiebeln."
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3. "Pfefferminzeis mit Zartbitter Schoko Tröpfchen"
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4. "Obstsalat mit veganer Sahne"





Insgesamt war das ein sehr buntes, auch gesundes und vor allem leckeres Festtagsmenü. Das es komplett vegan war, brauche ich hoffentlich nicht extra erwähnen.


Das Beste an diesem Menü ist, dass man es auch gut vorbereiten kann. Ich habe jedoch alles frisch und live gemacht und auch da hielt sich der Aufwand in Grenzen. Die Süßkartoffel habe ich im Ofen gemacht wie in diesem Süßkartoffel-Päckchen "Grillrezept" aus dem Blog. In der Zeit habe ich die Petersilienwurzeln mit diesem Spiralschneider in Spiralen geschnitten und dann in Kokosöl in einer Pfanne angebraten. Als sie etwas Farbe hatten, habe ich den Deckel aufgesetzt und weitergedünstet, bis sie weich aber immer noch mit etwas biss waren. Danach habe ich das nur mit wenig Salz und Pfeffer gewürzt, damit der typische Geschmack des Wurzelgemüses nicht verloren geht. Daneben habe ich das LupinenFILET und die Zwiebelringe angebraten.


Die Vorsuppe war am einfachsten, da ich alles nur in den Vitamix werfen musste. Hier ist das Rezept für die Kürbis-Orangen-Ingwer-Suppe. Das Schwierige dabei ist die richtige Dosierung vom Ingwer und der Chilischote. Ein halber cm entscheidet da schon mal über gelungen oder "versaut". Ich hatte diesmal Glück :)




Das Eis hatte ich vorher mehrmals getestet, aber in der finalen Version ist mir noch etwas gutes eingefallen. Ich habe einfach noch einen Zitronenwürfel mit dazu gegeben und so war es einfach noch einen Tick besser. Hier findet ihr das Rezept für das Pfefferminzeis mit Zartbitter Schoko Tröpfchen und da werde ich das mit der Zitrone noch ergänzen.






Tja, eigentlich waren wir danach schon satt, aber 4 Gänge heißt nun mal auch 4 Gänge, keine Gnade :) Also gab es als Abschluss noch ein ganz kleines und winziges Schälchen Obstsalat + vegane Sprühsahne, den ich so nebenbei geschnippelt hatte. Also mir/uns hat es geschmeckt und das Schöne war, wir hatten alle nicht das sonst hinterher übliche Weihnachtsessen-Verdauungsschnaps-Mittagsschlaf-Völlegefühl!





Ach, was ich noch erwähnen muss, als ich alles in die Küche rausgebracht habe, haben meine Eltern ihre Punktewertung auf kleine improvisierte Pappkärtchen geschrieben, das fand ich sehr schön :) Meine Mutter hat mir volle 10 Punkte gegeben und mein Vater immerhin 9, was für einen Omni spektakulär ist. Er hat sogar ein halbes Lupinenfilet verdrückt, was mich sehr erstaunt hat. Er meinte, wenn das etwas fester wäre, könnte es fast als gebratene Leber durchgehen. Das lasse ich mal so unkommentiert stehen ...

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Pfefferminz Eis mit Schoko Tröpfchen


Gestern habe ich meine Kürbis-Orangen-Ingwer-Suppe für das Weihnachtsmenü getestet und heute seht ihr mein Eis-Experiment. Ich will morgen unbedingt ein selbstgemachtes Pfefferminz-Eis mit Schokotröpfchen servieren und das Ergebnis aus der Homeveganer Versuchsküche sieht schon mal recht gut aus :) Allerdings waren dazu mehrere Versuche notwendig und so ganz 100%ig zufrieden bin ich noch nicht, aber dazu komme ich noch.

Ich habe verwendet:


  • 1/2 Honigmelone
  • 2 Bananen
  • Mandelmilch (so einen Eiswürfelbehälter voll)
  • 1 EL Agavendicksaft
  • die Blätter von 4 kleinen Minzzweigen
  • Schokotröpfchen Zartbitter von Ruf



Als erstes musste ich feststellen, so ein Vitamix ist natürlich keine Eismaschine. Das ist aber kein Problem, wenn man einiges beachtet und so habe auch ich einiges versucht. Erschwerend kommt hinzu, dass ich selber gar nicht so der große Eis-Fan bin. Aber ich gebe hier trotzdem alles :)

Mit Früchten und Eiswürfeln, wie im Rezeptbuch zum Vitamix beschrieben, wird das immer eher ein Sorbet. Auch lecker, aber nicht ganz so, wie ich es wollte. Also habe ich die Eiswürfel durch eingefrorene Mandel-Milch ersetzt. Trotzdem fand ich Ergebnis noch relativ weich. Dann habe ich einfach alles vorher eingefroren, die Melone, Banane und die Mandel-Milch und den Agavendicksaft und die Minzblätter mit dazu gegeben. Da hatte der Vitamix dann natürlich zu kämpfen und ich musste mit dem Stößel nachhelfen. Das Ergebnis kam meiner Vorstellung aber schon am nächsten, auch wenn das "Eis" immer noch relativ schnell zerläuft. Mir schmeckt es aber und die Zarbitter Schoko Tröpfchen passen auch sehr gut dazu.

Mal sehen wie es den Gästen schmeckt. Vielleicht sollte ich das auch einfach einfrieren über Nacht? Ach egal, es wird ja gleich gegessen und steht nicht lange :) Ich lasse das jetzt so und vielleicht hat ja noch jemand ein paar gute Eis-Tipps für zukünftige Versuche für mich. Genießt die Feiertage noch!!!

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Kürbis-Orangen-Ingwer-Suppe



Frohe Weinachten! Liest das heute überhaupt noch jemand? Egal :) Ich bastle jedenfalls gerade noch am Weihnachtsmenü. Dieses Jahr habe ich zum ersten mal seit 16 Jahren keinen Urlaub vor Weihnachten bekommen und kann meine Eltern nicht besuchen. Dafür kommen die zu mir am 2. Weihnachtsfeiertag und ich muss mir was einfallen lassen. Da ich kein Freund großer Küchensessions und langer Zutatenlisten bin, muss es was einfaches aber doch leckeres sein. Es wird 4 leichte Gänge geben, die sich einfach zubereiten und auch gut vorbereiten lassen.

Anfangen werde ich mit einer Kürbis-Orangen-Ingwer Suppe. Ich habe hier noch 2 Hokkaido Kürbisse rumliegen und die müssen auch mal weg. Außerdem brauche ich das alles nur in den Vitamix werfen und kann mich in der Zwischenzeit anderen Dingen widmen :)

Zutaten:

  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis
  • 2 Orangen
  • 1/2 Zwiebel
  • 150 ml Kokosnussmilch
  • Gemüsebrühe
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 hohle Hand voll Kürbiskerne
  • etwas Petersilie
  • Salz, Pfeffer


Den Hokkaido Kürbis grünlich waschen, halbieren und aushöhlen, also mit einem Löffel die Kerne rausholen. Danach alles in grobe Würfel schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido dran bleiben und mit gegessen werden, sehr praktisch :) Die Zwiebel grob würfeln, Ingwer und die Orangen schälen und zerteilen. Den Kürbis, die Orangen, Zwiebelwürfel, die Chilischote und Ingwer in den Vitamix werfen und so mit Kokosmilch und Gemüsebrühe auffüllen, dass alles knapp bedeckt ist. Jetzt das Suppenprogramm am Vitamix einstellen und das "Düsentriebwerk" starten.

Wenn ihr den Lärm aushaltet, könnt ihr jetzt in der Zeit daneben die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und die Petersilie klein hacken. Ich muss leider immer schnell raus rennen und alle Türen hinter mir schließen, da ich sonst aggressiv werde bei dem Lärm. Das ist wirklich der größte Nachteil an diesem soliden Stück Technik, aber so isses halt.

Dafür ist die Suppe aus dem Vitamix schnell gemacht, ca. 5 Minuten Vorbereitung und ca. 4 Minuten im Vitamix und ihr bekommt so 4 gefüllte Gläser mit den Zutaten hier. Einfach vor dem servieren noch mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit den Kürbiskernen und der Petersilie dekorieren. Die Suppe ist nicht zerkocht, voller gesunder Inhaltsstoffe, total cremig und weich ohne den geringsten Klumpen, optisch total ansprechend und vor allem auch richtig lecker!!!



Die Kerne von dem Kürbis selber kann man übrigens auch weiter verwenden. Allerdings muss man die erst waschen und trocknen vorher. Das ist mir dann doch etwas zu aufwendig und deshalb kaufe ich gelegentlich einfach eine Tüte Kürbiskerne im Laden.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Veganer Weihnachtsmarkt in Bochum



In Bochum findet ihr noch für 5 Tage einen komplett veganen Stand auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt. Erfahren hatte ich davon durch den Artikel "Vegan auf dem Weihnachtsmarkt - so geht's" in den Ruhrnachrichten. Eine kleine friedliche Oase, die ihr am letzten Wochenende vor Weihnachten unbedingt noch besuchen solltet. Es gibt ein herzhaftes Chili mit "Käse" oder Guacamole dazu und auch was süßes, lecker!!! Der Stand ist etwas abseits, genau zwischen dem Hexenkessel und dem Riesenrad (Foto), wobei ihr das Wort Riesenrad nicht so genau nehmen dürft :) Schräg gegenüber befindet sich Intersport Baltz und ich verlinke hier unter dem Beitrag nochmal auf den Standort.

Mittlerweile gibt es ja schon in einigen Städten vegane Weihnachtsmärkte (Duisburg, HannoverDüsseldorf) aber das sind meist "nur" so Tages- oder Wochenedveranstaltungen. Hier in Bochum wurde zum ersten mal das Experiment gewagt, einen komplett veganen Weihnachtsstand für die gesamte Dauer des Weihnachtsmarktes zu betreiben. Ich finde das sehr mutig und mein Dank gilt den Pionieren der veganen Idee!!! Annette, die Frau hinter dem Stand, verköstigt sonst Bands in Bochumer Clubs (Facebook --> Desire By Gods) und macht Catering. Ihr könnt das auch für Veranstaltungen, Betriebsfeiern oder private Feste buchen und dabei sogar kochen lernen.

Hoffentlich hat sich diese Aktion hier auch wenigstens finanziell etwas gelohnt. Zwischen den ganzen Fleischspießen und Currywürsten in Bochum ist das sicher nicht so einfach. Ich habe das ja auch gemerkt, ich war mit Kollegen da. Die wollten nicht mal was kosten. Tja, wenn man eine innere Abneigung dagegen hat, ist das schwer. Kennt ihr das auch von euren Bekannten und Kollegen?  Nur warum denn? Es hat geschmeckt und vegan ist auch kein anderes Wort für Hölle :) Aber man kann ja schon zufrieden sein, dass die wenigstens mit dahin gekommen sind. Ich will auch niemanden belabern, aber etwas mehr Neugierde wünsche ich mir schon manchmal bei anderen Menschen. Na hoffentlich waren die Bochumer Weihnachtsmarktbesucher nicht alle so.

Kann ich mir aber nicht vorstellen, denn vegan ist da kein Fremdwort. In Bochum gibt es einen veganen Supermarkt, man kann in Bochum vegane Currywurst essen, Sushi und auch leckere Burger. Es bewegt sich was im Ruhrpott und ein veganer Stand auf dem Weihnachtsmarkt ist ein weiterer großer Fortschritt für uns alle und erst recht für die Tiere! Weihnachten ist auch immer noch ein "Fest der Liebe" und deshalb endet der Beitrag hier mit einem schönen Tischgebet:


Sonntag, 14. Dezember 2014

Obstsalat


Weihnachtszeit = Obstsalatzeit, bei mir jedenfalls. Warum weiß ich nicht, aber das war schon früher immer so zu Hause. Und solche guten Traditionen übernehme ich gerne. Ich denke auch, man isst im Sommer automatisch mehr Obst zwischendurch. Im Winter gibt es dann andere Verlockungen. Gebrannte Mandeln, Stolle, Spekulatius ..... und natürlich die Couch :) Da kommt so ein Obstsalat genau richtig! Denn in der dunklen, trüben und nasskalten Jahreszeit benötigen wir erst recht reichlich Vitamine.

Obstsalat ist schnell gemacht und das kann wirklich jeder, wenn ihr einige Kleinigkeiten beachtet:

  • Prinzipiell könnt ihr alle Früchte verwenden, die ihr auch sonst gerne esst. Hauptsache schön bunt. Macht euch keine Gedanken, es wird immer großartig schmecken!!!
  • Wascht das Obst gründlich und entfernt die Kerne.
  • Schneidet die Stücke nicht zu klein, sonst wird das eventuell zu matschig.
  • Verwendet immer auch Zitrusfrüchte und/oder Zitronensaft. Dann werden die Apfel, Birnen oder Bananenstückchen nicht so schnell braun.
  • Vermisch alles nur ganz vorsichtig, damit die einzelnen Fruchtstücken nicht so zermatscht werden.
  • Ich verwende nie zusätzlichen Zucker, lieber einige klein geschnittene Trockenfrüchte.
  • Wer mag, kann sich hinterher über seinen Obstsalat etwas Agavendicksaft, Ahornsirup, Grafschafter Goldsaft oder zu besonderen Anlässen etwas vegane Schlagsahne (z.B. die von Leha, erhältlich bei Kaufland, Edeka, Globus) drüber machen :)


Ich habe heute verwendet:

  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 1 Orange
  • 1 Mandarine (ohne Kerne!)
  • 1 Kaki
  • 1 Kiwi
  • 2 Datteln
  • 1 hohle Hand voll Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)
  • 1 hohle Hand voll Rosinen
  • 1 Würfel eingefrorenen Zitronensaft


Mit den Zutaten hier bekommt ihr fast drei solche Gläser voll. Luftdicht verschlossen hält sich der Obstsalat auch noch einige Tage im Kühlschrank, aber frisch ist er natürlich am besten. Ich esse den manchmal gleich morgens nach dem aufstehen oder nehme mir ein Glas mit auf Arbeit. Das sieht gut aus und gibt gleich Power für den Tag.

Sonntag, 30. November 2014

Schwarzkohl-Rahmgemüse


Bis jetzt kannte ich immer nur Grünkohl, das hier war auch eine Premiere für mich :) Das gefällt mir so an meiner Gemüsetüte, man lernt immer wieder mal was neues kennen. Der Schwarzkohl stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum. Er ist einer der ältesten und robustesten Vertreter der Kohlfamilie und hält Temperaturen zwischen -15 °C bis zu weit über 30 °C aus, wow! Er bildet nur selten einen Kopf und die hellen Blattrippen sind nicht essbar. Vor dem Genuss wartete also noch etwas Arbeit auf mich ...


Zutaten:
  • 1 Bund Schwarzkohl
  • 300 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Hafersahne
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 2 El Olivenöl
  • 1 El Mehl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss


Im Zeitalter des Fast Foods hat die Zubereitung von frischem Grün- oder Schwarzkohl auch immer etwas beruhigendes an sich, finde ich jedenfalls. Die Kohlblätter bekommt ihr lose auf dem Markt und so sieht der Schwarzkohl aus. Etwas dunkler, bläulicher und mit teilweise richtig dicken Rippen.


Die Schwarzkohlblätter gründlich waschen, abtropfen lassen und die hellen Blattrippen herausschneiden. Ich habe dazu am unteren Teil des Blattes mit dem Messer einen kurzen Schnitt rechts und link neben der Rippe gemacht, mit der rechten Hand die Rippe festgehalten und mit der linken Hand das Blatt davon abgestreift. Das ging eigentlich recht gut.

Die Blätter dann in feine Streifen schneiden, Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und klein würfeln. Das Öl in einen Topf geben, erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten. Kartoffelwürfel und den geschnittenen Schwarzkohl dazugeben und ca. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten. Mit dem Mehl bestäuben, kurz anschwitzen und mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen, gut vermischen und weitere 2 Minuten mit geringer Hitze köcheln. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Muskat abschmecken und gleich heiß servieren. Mit den Mengenangaben hier bekommt ihr ungefähr 4 von diesen Schalen. Lecker!


Quelle: Originalrezept aus der Greenbag-Küche
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