Vegane Pizza

Das Vegan davor kann ich eigentlich immer weglassen, hier im Blog ist alles vegan. Muss es nur manchmal für Ungläubige und Suchmaschinen erwähnen :-)

Nachdem ich einen Tag vorher schon meinen Pizzateig vorbereitet hatte, gibt es jetzt natürlich auch die vegane Pizza zu sehen. Den Hefeteig sollte man eine Stunde vorher schon aus dem Kühlschrank holen und nochmal durchkneten. Dann teile ich den in kleine Portionen auf. Mit dem Rezept, was ich hier beschrieben habe, ergibt das ca. 7-10 Pizzen. Ich rolle den Teig ganz dünn aus und lege den gleich auf eine bemehlte Pizzaschaufel.


Auf den Teig kommt dann die Tomatensoße nach Wahl. Bei mir diesmal aus der Dose, man muss ja nicht immer alles selber machen. Darüber streue ich dann reichlich Oregano. Dann kann man die Pizza nach Lust und Laune belegen. Ich habe Paprika, schwarze Oliven und Peperoni für die Schärfe genommen. Darüber gebe ich dann noch frisch gemahlenen Pfeffer aus der Mühle und träufle etwas Olivenöl drüber, in das ich vorher noch 3 Knoblauchzehen ausgepresst habe. Das muss einfach sein liebe Kollegen :-)

Ob man dann noch Käse oder Hefeschmelz drauf macht, muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich habe meist nichts weiter drauf gemacht, mir schmeckt die Pizza auch so. Seit ich aber einen veganen Supermarkt fast um die Ecke habe, experimentiere ich hier mit den verschiedenen Pflanzenkäsesorten. Der mir dort empfohlen wurde, war am Donnerstag leider ausverkauft. So habe ich es mit dem Santeciano Käse aus Griechenland probiert. Also von der Konsistenz und vom Handling beim reiben war ich begeistert. Er schmilzt auch gut und war vom Geschmack nicht zu intensiv, so das man noch den eigentlichen Pizzabelag geschmeckt hat. Nicht schlecht, aber ich werde weiter experimentieren.

Jetzt kommt die Pizza in den Ofen und da benutze ich so einen Pizzastein. Den habe ich mal bei eBay bestellt und bin restlos begeistert. Seit dem wird meine Pizza immer schön knusprig und es hat noch nie jemand darüber gemeckert, im Gegenteil.


Man muss den Backofen mit dem Stein eine Stunde vorher auf höchster Stufe vorheizen und benötigt dann pro Pizza nur ca. 10 Minuten. Zwischendurch mal reinschauen, dass der Rand nicht zu schwarz wird. Das Ergebnis hinterher kann sich wirklich sehen lassen und ist sehr, sehr lecker!!!


Die Pizza sollte wirklich nur sehr sparsam belegt werden. Zusammen mit dem dünnen, knusprigen Boden ist das ein tolles Geschmackserlebnis. Wenn man den Hefeteig schon einen Tag vorher zubereitet, ist dieses Essen auch "relativ" schnell gemacht. Einziger Nachteil bei mehreren Personen ... wenn der Letzte seine Pizza bekommt, hat der Erste schon wieder Hunger auf eine zweite Pizza ;-) Deshalb unbedingt mit 2 Pizzaschaufeln arbeiten. Achso, und passt auf, dass von der Pizza kein Olivenöl auf den Pizzastein tropft. Das brennt sich ein und riecht den ganzen Abend unangenehm.

Kommentare

  1. Deine Pizza schaut total lecker aus! So einen ähnlichen Pizzastein hab ich auch, ist wirklich gut! LG

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  2. Wow, die Pizza sieht toll aus! Von welcher Marke kannst du den Pizzastein empfehlen? Überlege, mir auch einen zuzulegen!
    Lg

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  3. Kleiner Tipp: Mach mal den Pizzateig mit Backpulver statt Hefe.
    Ich hab sonst auch immer Hefeteig dafür gemacht, aber als wir dann neulich mal aus Zeitnot eine Fertigmischung von Bauck verwendet haben, war die Pizza noch knuspriger und noch besser! Und da war eben Backpulver statt Hefe drin. Seither mache ich den Pizzateig nur noch mit Backpulver, das geht so viel schneller! :)
    Oh und wir haben auch einen Pizzastein, ich hab also den direkten Vergleich! ;)

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    1. Danke für den Tipp! Also nur Backpulver rein und sonst alles genauso machen? Ein Paket? Kann man dann das gehen lassen des Teigs weglassen?

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    2. Genaaau! Also auf 500 g Mehl ein Päckchen Backpulver, wenn du weniger Mehl nimmst, dann so pi mal Daumen. Also 250 g Mehl = ungefähr 1/2 Packerl. Ich tu auch immer noch Pizzagewürz in den Boden, das macht ihn fein würzig.
      So du mischst also 500 g Mehl, 1 gestr. TL Salz, 1 Packung Backpulver. Dann 4 EL Olivenöl dazu und so viel Wasser, bis es ein fester Teig wird, den man gut ausrollen kann.
      Muss nicht gehen, lässt sich super ausrollen und wird viel knuspriger auf dem Pizzastein, als der Hefeteig. :D

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    3. Danke! Werde ich beim nächsten mal so ausprobieren. Letztendlich entscheidet aber der Geschmackstest über die zukünftige Zubereitung :)

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    4. Na klar, das dachte ich mir schon. :)
      Bei uns kam dieser einfach besser an. Für Mohnschnecken & Co würde ich aber nieeemals auf meinen geliebten Hefeteig verzichten wollen. D:

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  4. Huhu,

    den Ofen für nur eine Pizza eine Stunde auf höchster Stufe vorheizen?! Och nö! Das find ich ehrlich gesagt ne ganz schöne Energieverschwendung. :-(

    Ich habe einen Pizzaofen, da ist so ein Pizzastein schon drin und oben eine Heizspirale. 10 min. vorheizen (so ne Temperatur erreicht man im Ofen gar nicht) und die Pizza braucht nur noch 5 min. - da hab ich eine erhebliche Zeit- und Geldersparnis! :-)

    Nur so als Tipp, wenn man viel und gerne Pizza isst, so wie ich. ;-)

    Interessanter Blog übrigens, ich hab ihn heute erst entdeckt!

    Viele Grüße
    Sandra

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    1. Beim Ofen gebe ich dir recht, aber der schaltet auch zwischendurch ab, wenn die Temperatur erreicht ist. Außerdem verwende ich seit vielen Jahren schon Ökostrom, mein schlechtes Gewissen hält sich also in Grenzen ;) Trotzdem danke für deinen Miniofen-Tipp! Bei meiner nächsten Küchenplanung werde ich das berücksichtigen. Diesen großen Backofen benötige ich wirklich viel zu selten.

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    2. Eine gute Pizza braucht Temperaturen von ca 350 Grad. Ein Pizzaofen für ca 100 Euro sollte man sich daher leisten, auch wegen dem Stromverbrauch. Ich hab einen von Ferrari.
      Mit nur 250° ist es jedenfalls nicht möglich gute Pizzen zu machen.

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    3. Volle Zustimmung beim Pizzaofen! Na klar braucht eine gute Pizza eine möglichst hohe Temperatur. Ich muss aber mit dem leben, was ich hier habe. Meine Küche ist nicht sehr groß. Da ist nicht mal mehr Platz für eine Orangenpresse, geschweige denn einen Pizzaofen :) Die Variante mit dem Pizzastein ist ein wirklich guter Kompromiss. Glaubt mir, die Pizza hier ist wirklich lecker!

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