Country Burger von Burger King

Na klar, die Soße ist sicher nicht vegan, aber ich möchte auch die kleinen Sünden unterwegs nicht verschweigen. Manchmal ist das einfach so :-( Wie haltet ihr das? Nehmt ihr immer alles für die Reise mit?


Kommentare

  1. Es gibt einen vegetarischen Burger bei Burger King??? Wieso wusste ich das noch nicht... :)
    Da muss ich hin!

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  2. nicht nur die soße ist nicht vegan, der burger und das burgerbrötchen auch nicht...
    also bevor ich bei BK esse, verhunger ich lieber. selbst wenn das zeug vegan wäre, ist es ne fast-food-kette, die für massive umweltzerstörung, dumping-löhne, miese produktionsbedingungen u.ä. bekannt ist. und mir schmeckt so was auch nicht.
    wenn man fast food will kann man zb bei subway ein veganes veggie-delite essen, oder einen falafel-döner essen. oder schnell im supermarkt brot, aufstrich, obst o.ä. gekauft.
    ich weiß du bist nur zu hause vegan, und es ist auch eigentlich absolut nicht meine art, jmd zu kritisieren wenn er etwas unveganes isst; aber muss das wirklich sein...?

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  3. nein, ich nehm mir nicht immer alles mit, aber ich esse auch unterwegs vegan. im zweifelsfall halt wirklich einfach mit obst, wobei die meisten imbisse und restaurants durchaus fähig sind, vegane sachen herzustellen, wenn mensch danach fragt und anregungen gibt.

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  4. Ich versuche mir immer etwas mitzunehmen. Zum Bsp. die klassischen Brote. Oft Vollkornbrot mit Aufstrich auf Tomatenbasis und Gurken drauf. Das reicht dann erstmal um den Hunger zu stillen. Nüsse eignen sich übrigens auch gut, für das Hüngerchen zwischendurch ;-)

    Ich muss aber zugeben, dass ich auch mal zu trockenem Backdiskount-Brötchen gegriffen habe.

    Das fertig portionierte Obst finde ich total überteuert. Mir hat auch mal jemand, der im Edeke arbeitet erzählt, dass das alles andere als "Frischobst" ist. Das dort alles verarbeitet wird, so weit es geht ist ja durchaus lobenswert. Aber es dann zu solchen Preisen anzubieten...tzz. ;-)

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  5. @Mausflaus: Danke für deinen ehrlichen und offenen Kommentar und deine Kritik ist absolut berechtigt. Du hast natürlich recht mit den Bemerkungen zu Fast-Food-Ketten. Ich habe auch überlegt, ob ich das überhaupt poste :)

    Nachdem es nun mal raus ist, will ich jedoch versuchen das etwas zu erklären. Mein Blog-Name Homeveganer ist ja auch schon irreführend. Ich versuche auch außer Haus vegan zu leben! Ich bestelle mir kein Rührei unterwegs und sage, jetzt bin ich ja nicht zu Hause. Ich versuche auch immer die vegane Alternative zu wählen, aber die ist nicht immer oder nur mit erheblichem Aufwand zu haben. Deshalb mache ich da (leider) öfter Ausnahmen. Aber das ist auch "gut so". Wenn man so eine krasse Grenze zwischen "Normal" -- Vegetarisch -- Vegan zieht, schreckt das einfach nur ab, das ist meine persönliche Meinung. Ich versuche mit meinem Blog UND meinem Leben zu zeigen, das man vegan leben kann, ohne das man vezichten und "leiden" muss. Ganz im Gegenteil! Dabei will ich auch nie der missionierende, griesgrämige Gesundheitsapostel sein.

    Wenn ich ab und zu mal über meinen Schatten springe und einen "verbotenen", unethischen aber immerhin vegetarischen Burger esse, macht der Andere das vielleicht auch und isst statt dem Doppel Wopper mal die vegetarische Alternative. Damit habe ich mehr gekonnt, als wenn ich alleine auf der Raststättenbank sitze und ungeschälte Möhren knabbere, weil ich den Sparschäler vergessen habe ;-)

    Das ist meine persönliche Erfahrung und dazu stehe ich auch. Man sollte immer versuchen das Optimum zu erreichen, aber man kann und muss auch mal mit 85% zufrieden sein ... obwohl es mir auch manchmal schwer fällt.

    @amaia, @Saskia: Ich nehme mir auch schon viel selber mit, aber das geht halt nicht immer. Und überall nach veger Zubereitung nachfragen, hmmm. Machmal mache ich das und manchmal nicht. Hängt von der Tagesform ab.

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  6. @homeveganer
    das habe ich schon verstanden, und mache ich eigentlich genauso, wenn wahrscheinlich auch n tick konsequenter. aber burger king ist trotzdem keine option! du sagst, du "versuchst" es - wieso war in dem fall subway oder döner keine alternative? oder ein belegtes brötchen vom bäcker? alles bloß kein burger king!

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  7. @Mausflaus: Hier bei mir in der Stadt hat ein Burger King neu aufgemacht. Da war ich noch nicht drin und werde es wohl auch nie tun. Warum? Es gibt genug Alternativen ringsherum. Bei dieser Aktion hier war ich auf der Autobahn unterwegs, hatte Hunger und wollte nicht zu viel Zeit verlieren. Wir haben kurz getankt und hatten nur die Möglichkeit an der Tankstelle zu völlig überzogenen Preisen was zu kaufen .... oder halt Burger King. Alles nur faule Ausreden, ich weiß :)

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  8. Der Country Burger von BK ist wirklich extrem lecker, vor allem die Senfsoße. Aber das geht doch wirklich nicht *Kopf schüttel*

    Soooo kompliziert ist es auch gar nicht, unterwegs vegan zu essen. Schau doch mal auf meinem Blog vorbei, ich beschäftige mich ja vor allem mit dem veganen Verreisen.

    Ansonsten denke ich, dass Du auf einem guten Weg bist und wirklich zu 100% kann niemand vegan sein, aber wir arbeiten ja alle dran, gelle?

    http://veltenbummler.blogspot.de/

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    1. Ja lecker war er, aber die Erinnerung verblasst langsam :) Seit dem habe ich keinen mehr angerührt. Wenn ich damals geahnt hätte, dass das mal mein Nummer 1 Post wird, oh je ...

      Zu Hause vegan essen ist kein Problem! Unterwegs ist es nach wie vor "etwas" schwieriger, vor allem wenn man mit Omnis unterwegs ist. Ich will dieses Jahr noch mit 7 anderen nach London und ich weiß, dass es in London genug vegane Sachen gibt. Aber was mache ich, wenn die sich abends genau für das Restaurant entscheiden, wo ich dann wieder nur Pommes + Ketschup und gemischten Salat bekomme und das 3 Tage hintereinander???

      Deshalb finde ich die Idee mit deinem Blog gut! Werde mal schauen, ob ich da was nützliches finde ...

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    2. Ich finde Deinen Blog prima.
      Die Posts, in denen Inkonsequenz vorkommt, scheinen bei vielen Blogs die meisten Klicks zu bekommen :)
      Ich habe vegane Ernährung letztes Jahr auch erst nur daheim ausprobiert und trotzdem noch nebenher vegetarische Pizza in der Arbeit gegessen. Allerdings habe ich an diesem Essen außer Haus dann die Lust verloren, weil bei mir schnell der Ekel vor Käse und Eiern eingesetzt hat, nachdem ich viel darüber nachgedacht hatte.

      Ich hoffe, Du kommst in London gut über die Runden! Leider ist es ja so, dass auch Ketchup und gemischter Salat oft nicht vegan hergestellt werden. Essig wird - wie Säfte und Wein - häufig mit Gelatine geklärt. Und da Essig auch in Ketchup Verwendung findet, braucht man sowohl für Essig als auch für Ketchup entweder eine vegane App / Liste, oder man lässt diese Produkte weg. Ich habe letztens einmal einen Salat nur mit Olivenöl gegessen. Die Kerne und das Steinsalz haben den Salat gut gewürzt, so dass es auch ohne Essig ging.
      Für daheim habe ich mir Ketchup von Rapunzel geholt; die kennzeichnen vegane Produkte immer sehr vorbildlich. Vielleicht kannst Du Dir ja was abfüllen für den Trip :) Aber das kommt natürlich auch ein bisschen nerdig.

      Beste Grüße aus München!

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    3. Ich bewundere das, wenn Leute auch außer Haus so konsequent sind! Zu Hause achte ich auch auf veganen Essig oder Ketschup, unterwegs finde ich das allerdings etwas ner(d/f)ig :)

      Ich stelle mir gerade vor, wie die anderen zu Hause erzählen, boah, wir hatten da so einen Veganer dabei, der hat 4 Tage nur trockenen Salat gegessen, weil er sich kein Dressing draufmachen "durfte". Seine 1 1/2 Liter Flasche Essig haben die ihm bei der Einreise am Flughafen abgenommen, danach war er total deprimiert :)

      Nee, das Ganze muss praktikabel sein und Spaß machen! Das ist meine persönliche Meinung, sonst geht man zugrunde ...

      Schöne Grüße aus dem Ruhrpott

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  9. Oh Du meine Güte,.. Konsequenz, Inkonsequenz,.. nun ja. Ich hatte dazu mal einen Post auf meinem Blog, weil dieses Thema ab und zu wie Krieg behandelt wird. Meine Meinung dazu ist wie folgt: Wenn ein Vegetarier auf das Jahr gesehen, trotzdem 3-10 mal Fleisch essen sollte, dann ist der trotzdem ein Vegetarier und braucht sich auch kein schlechtes Gewissen einreden zu lassen. Wenn ein Veganer, trotzdem 3-10 mal im Jahr Käse oder was weiss ich konsumiert, dann ist der doch trotzdem ein Veganer. Mit einem schlechten Gewissen sollte man garnichts machen und man sollte sich auch nie rechtfertigen müssen. Warum und für wen auch? Es ist immer wichtig den richtigen Weg einzuschlagen. Denn ein Veganer der seine Frau schlägt oder sonstige schlimme Dinge macht ist auch kein besserer Mensch. JEDER hat sein eigenes Motiv, warum er vegan leben will, aber niemand hat das Recht einen dafür anzuzählen, wenn er trotzdem einen Ledergürtel trägt. Mit solchen Leuten kann ich nix anfangen. Mir ist ein Fleischesser, der gezielt 1-2 mal die Woche auf Fleisch verzichtet weil er erkannt hat, was für ein Fehlverhalten Fleischkonsum bedeutet genauso lieb, wie ein Veganer der seit Geburt Veganer ist. Herzliche Grüße Peter

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    1. lieber peter, 100 punkte für deinen artikel! ein hoch der toleranz. mensch sein heisst nun mal auch NICHT perfekt zu sein ;-)

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    2. Ein super Kommentar :-) Sehr schön, vielen Dank!

      Liebe Grüße
      Lola

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    3. 1A Antwort!

      Was "man" macht ist mir egal, ich tue es so, wie ich es für mich für richtig erachte..

      Versucht mal das gängige "man" mit "ich" zu ersetzen und Ihr werdet überrascht sein, wie schwer das manchmal fällt oder bzw. was für Antworten dabei rauskommen ;)

      Wichtig: endlich sich selbst wieder zu vertrauen, zu erfühlen und intuitiv Entscheidungen fällen, anstatt immer an den so zahlreichen Meinungen, die da draussen existieren, kleben. Jeder hat sein eigenes Tempo, seine eigene Motivation, seinen eigenen Glauben, mit dem er Erfahrungen auf seinem Weg sammelt und lernt!

      Ich denke die Diskussion um Fleisch, vegetarisch oder vegan (und auch bei anderen Themen) ist zeitweise zu "verkrampft". Dabei geht die Wirkung evtl. verloren - "man" macht halt, weil...

      Die eigene Philosophie und Umsetzung, sollte die sich nicht jeder selbst erarbeiten? Ich denk das Mentale und Intuitive ist bei jeder Lebensentscheidung ein entscheidender Punkt. Positiv-Negativ-Denken etc. Und: eine schlechte Erfahrung ist dabei der beste Lehrmeister...

      Und was ist schon perfekt ;) ? WER setzt den Maßstab?? Wer maßt sich an, ständig den Finger zu erheben?

      Ich finds mutig, dass du, homeveganer, dich dem Internetpublikum als ehrlich präsentierst - kein schlechtes Gewissen bitte, und keine Entschuldigungen! Mit schlechtem Gewissen isst es sich schlecht ;)
      Das ist schon alles ok so, wie du es erfährst. Dabei ist der gewollte Austausch sicherlich auch eine Erfahrung.

      LG. W.S.

      ps. Subway ist übrigens von der Firmenkonzeption gesehen, KEINE Alternative zu BK...

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  10. Nehm ich einfach beim nächsten Mal mit Ketchup statt der normalen Sauce (und natürlich ohne Käse) und er ist vegan. Die Zwiebelringe und die Fritten übrigens auch.
    Ob man Burger king unterstützen möchte ist dann eine andere Frage. So lange da aber nicht "herauskommt", dass die irgendwas "besonders schlimmes" machen, finde ich es auch nicht verwerflicher, als in andere Restaurants oder Supermärkte zu gehen, die konventionelles Fleisch anbieten (auf so einem Burger ist wohl sogar weniger Fleisch, als z.B. ein Steak oder Schnitzel in "richtigen Restaurants"). Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass eine Ankurbelung der veganen Nachfrage - und damit später auch des Angebots - auch in solchen Läden viel dazu Beitragen kann, Veganismus gesellschaftsfähig zu machen!

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    1. Danke für den Tipp, das werde ich mal genauer prüfen ...

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    2. Die Zwiebelringe nicht!
      Ich hab da selbst mal neben der Schule gearbeitet (bei uns gab es keine anderen Jobmöglichkeiten ausser bk und mces)
      Pommes (bei aktionen Kartoffelecken usw), genauso wie das Country Patty werden in anderen Friteusen gemacht, damit sie 100% vegetarisch sind.
      Die Zwiebelringe aber werden in den selben Friteusen gemacht wie das Hühnchenfleisch.
      Also wenn man sehr korrekt sein möchte darf man die auch nciht essen.
      Genauso wie die Chillicheesenuggets als Vegetarier.
      Ich ess sie trotzdem gelegentlich muss ich zugeben.

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  11. ...klar, man ist ja auch Nichtraucher, wenn man gerade keine Zigarette raucht…und Nichtrinker, wenn man gerade nicht trinkt...

    ...also sind ja auch alle Fleischesser, in den Momenten, in denen sie kein Fleisch essen Vegetarier. In den Momenten, in denen sie keine Milchprodukte oder Eier essen sind sie Veganer...

    ...ich lebe in diesem Moment von Licht und Luft, weil ich nichts im Mund habe, allerdings hab ich was im Magen. Doch was hab ich im Magen? Fleisch? Käse? Tofu?...eine Mischung aus allem?...

    ...vielleicht ist es ja auch total egal...

    ♥liche vegane Grüße, miss viwi

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    1. Nö, egal ist es nicht .... manchmal, wirklich nur manchmal muss man sich aber für das kleinere Übel entscheiden ... denke ich.

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  12. Bei BK lasse ich mir immer einen veganen Burger zusammenstellen: Hamburger ohne Fleisch mit Onion rings. Die Mitarbeiter gucken dann zwar meist etwas verdutzt, bekommen habe ich ihn bisher aber immer. :-)

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    1. Da schauen sicher nicht nur die Mitarbeiter verdutzt ;) Aber eine gute Idee, danke!

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