Radieschenblättersuppe

Ungewohnt, einfach und lecker! Die Suppe eignet sich sehr gut als Vorsuppe oder mit einem kräftigen Brot auch als Hauptgericht. Am besten gefällt mir dabei, dass hier etwas verwendet wird, was sonst achtlos weggeworfen wird. Die Radieschenblätter schmecken fast wie die Radieschen selber oder wie Kresse. Ich wusste bis heute auch nicht, was man damit für ein leckeres und optisch ansprechendes Süppchen kochen kann. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich grün mag? :-)

Hier die einfachen Zutaten:

  • 4 Kartoffeln
  • 3 Zwiebeln
  • Blätter von einem Bund (Bio!)Radieschen
  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • 200 ml "Sahne" (Soja CuisineHafer Cuisine oder Kokosmilch)
  • Olivenöl
  • Pfeffer, Kräutersalz, Muskatnuss

Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Kartoffeln und 2 Zwiebeln in der Gemüsebrühe fast weich garen (ca. 15 min). Die Radieschenblätter verlesen, gründlich waschen und auf die kochenden Kartoffeln geben. Kartoffeln, Zwiebel und Radieschenblätter garen, bis die Blätter zusammengefallen sind.

In der Zwischenzeit die dritte Zwiebel in Öl hellbraun rösten. Die Suppe pürieren, mit "Sahne" nach Wahl, Pfeffer, Kräutersalz und Muskat pikant abschmecken. Vor dem servieren die gerösteten Zwiebelwürfel dazu geben.

Mit diesen Mengenangaben hier bekommt ihr ca. 4 Müslischalen oder Teller voll. Ich bin auch erstaunt, wie viel pflanzliche Sahne-Varianten es mittlerweile gibt. Trotzdem, wenn ihr nur wenig Pflanzensahne nehmt oder die ganz weg lasst, ist die Suppe sehr fettarm und schmeckt trotzdem ;-)

Quelle: Das große Dr. Bruker-Ernährungsbuch, EMU-Verlag

Kommentare

  1. Das ist ja spannend. Wie bist Du denn auf die Idee gekommen? Muss ich mal ausprobieren.

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  2. klingt toll, etwas zu verwenden, dass sonst weggeworfen wird! :D könnte an vielleicht auch mit anderen Wegwerfproduten ausprobieren ;) ... Die Suppe probier ich nächstes mal aus, wenn's Radieschen gibt!

    glg!

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  3. @Blumenmond: Solche guten Ideen sind manchmal im Greenbag, den ich mir hier hole. Zu dem Obst und Gemüse gibt es nämlich immer gleich passende Rezepte dazu. Alle vegetarisch und "für uns Profis" leicht zu veganisieren :-)

    @Vegan Vampire: Nee, probier das lieber nicht mit anderen Wegwerfprodukten :)

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  4. ich wusste gar nicht, dass man die essen kann... ich find wegwerfen auch doof, aber ich glaube das meiste kraut kann man nicht essen, zb. bei blumenkohl, sellerie, kohlrabi, meerrettich. aber die schale ess ich meistens mit, wenn man das gemüse kocht, wird die schale ja weich genug um sie zu essen, und bei zeug was unter der erde wächst dürfte die pestizid-belastung ja auch nicht so hoch sein.

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  5. die kohlrabi-blätter esse ich auch immer! einfach mit in die suppe/pfanne schmeißen und kurz mitgaren. schmecken nach nichts, aber immerhin muss man sie dann nicht wegschmeißen und sie sind schön grün. :)

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  6. @Anonym: Kohrabi-Blätter mache ich manchmal sogar morgens in meinen Smoothie :)

    @Mausflaus: Sellerieblätter machen sich z.B. sehr gut in der Kartoffelsuppe.

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