Dienstag, 29. November 2011

Lass dich überraschen - Greenbag


Sorry, hier kommt schamlos Werbung und ich bekomme nicht mal was dafür. Da ich aber viele Zutaten und Rezepte daraus verwende, muss das heute mal sein. Ich verlinke ja auch öfter darauf.

In anderen Regionen gibt es auch so ähnliche Konzepte. Da heißt es mal die rollende Gemüsekiste oder Gemüseabo um nur wahllos zwei Beispiele zu nennen. Die Greenbag hole ich mir immer selber im Bioladen ab und hier wird das Prinzip Greenbag kurz vorgestellt, besser kann ich das auch nicht erklären.

Hier einige Vorteile, die mir persönlich sehr gut gefallen:

  • Als erstes natürlich, ich bekomme (meist) regionales, saisonales Obst und Gemüse in Bio-Qualität. Logisch, die Kokosnuss wächst nicht beim Bauern um die Ecke, aber so etwas gehört auch dazu.
  • Es sind immer wieder andere Dinge drin, wie z.B. die Pastinaken für mein Pasta-Rezept gestern. Manchmal auch Nüsse, Tobinambur, Feigen, PosteleinFenchelMangold, halt alles was man so kennt oder auch manchmal noch nicht kennt.
  • Die Vielfalt ist für mich auch der größte Vorteil bei der Greenbag. Es schleichen sich sich im laufe der Zeit so gewisse Essgewohnheiten ein. Man hat Lieblingsgerichte die man immer wieder macht und manches isst man gar nicht. Durch die Greenbag werde ich "gezwungen", neues auszuprobieren und altbekanntes nicht zu vernachlässigen. Manchmal ist auch einfach nur ein gewöhnlicher Rotkohl drin oder frischer Grünkohl. Wer schon mal frischen Grünkohl (oder frischen Spinat) gemacht hat und sieht, wieviel Arbeit es macht und was von der riesigen Tüte auf dem Teller übrigbleibt, weiß was ich mit "gezwungen" meine :-) Ich finde das jedoch völlig OK!
  • In jeder Tüte sind auch passende Rezepte drin und eine Einkaufsliste, was man sonst noch so dazu braucht. Die Rezepte sind alle vegetarisch, oft vegan oder lassen sich leicht veganisieren.
  • Per Email gibt es immer eine Vorschau auf den Inhalt der nächsten Woche. Ich will das aber gar nicht wissen und schaue auch erst zu Hause in die Tüten rein ... lass dich überraschen :-)
  • Wenn mal die Qualität nicht stimmen sollte, was ich auch schon hatte, sage ich das beim nächsten Einkauf und habe immer alles problemlos ersetzt bekommen.
  • Ich bezahle meine zwei Tüten eine Woche im voraus, es ist jedoch kein Abo notwendig. Wenn ich beim abholen Bescheid sage, dass ich nächste Woche wegfahre oder was auch immer, dann setze ich halt eine Woche oder länger aus.

Nachteile:

  • Hmmmmm, der Preis vielleicht? Keine Ahnung, ich habe das noch nie nachgewogen und verglichen. Ich finde das Konzept genial und möchte das auch unterstützen. Da bin ich lieber woanders knickrig.
  • Manchmal sind die Papiertüten so schwer, dass mir der Henkel abgerissen ist. Deshalb packe ich die lieber in eine größere Tasche um.


Ich kaufe übrigens nicht alles im Bioladen ein. Wenn für ein Rezept was fehlt, gehe ich auch schon mal abends vor Ladenschluss noch schnell beim Discounter rein.

Montag, 28. November 2011

Pastinaken-Pasta


Das ist eine unglaublich leckere Pasta-Variante, lasst euch nicht von dem einfachen Rezept täuschen!

Zutaten:

  • 500 g Pastinaken
  • 200 g Penne
  • 2-3 Zwiebeln
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 rote Chilischote
  • 4 EL Olivenöl
  • Kräutersalz, Rohrohrzucker, Petersilie

Die Chilischote mit Kernen fein hacken und mit Olivenöl mischen. Zwiebeln putzen und in schmale Ringe schneiden. Pastinaken putzen, schälen und am besten mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Reichlich Nudelwasser ansetzen und die Penne jetzt so nebenbei nach Packungsanweisung kochen.

1 EL vom Chiliöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Pastinaken darin ca. 5 Minuten braten. Kräftig mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Dann die fertigen Nudeln (eventuell etwas tropfnass) unter das Gemüse mischen. Mit Petersilie und dem restlichen Chiliöl servieren. Guten Appetit!

Dieses Rezept hier klingt wirklich nicht sehr spektakulär, aber probiert es ruhig mal aus, es ist total lecker! Das einzig "schwierige" ist, die Pastinaken in Streifen zu schneiden.

Mit den Zutaten hier werden 2 Personen satt. Eingekocht erinnern mich die Pastinakenstreifen etwas an zerlaufenen Käse. Dabei ist diese "Nudelsoße" sehr kalorienarm, da Pastinaken nur 22 kcal pro 100 g haben. Außerdem wird durch den Wirkstoff Capsaicin aus der Chilischote die Fettverbrennung angekurbelt ;-)

Quelle: www.essen-und-trinken.de

Sonntag, 20. November 2011

Vegan ist gesund


Keine Sorge, das hier oben ist keine Zutatenliste für ein besonders kompliziertes Essen, nur mein aktuelles Blutbild. Ich war zum Check-Up beim Arzt und habe wieder 2 Jahre neuen TÜV :-) Vegan ist gesund oder zweifelt bei diesen Blutwerten jemand daran?

In den Medien tauchen immer wieder mal Meldungen auf, dass sich Veganer mit einer angeblich "ideologisch geprägten" Ernährung selber schaden oder sogar ihren Kindern. Es wird Angst und Schrecken verbreitet mit B12 Mangel, dabei müsste man sich auch mal um die Senioren kümmern. Egal, die meisten Geschichten sind oft nur schlecht recherchiert, Panikmache oder es stehen wirtschaftliche Interessen dahinter. Wobei ich leider sagen muss, ich weiß es auch nicht besser, sorry. Ich bin kein Ernährungswissenschaftler und versuche nur nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.

Ich würde hier nie behaupten, esst kein Fleisch, Fisch, Milch und Eier und alle eure gesundheitlichen Probleme verschwinden. Nein! Auch als Veganer kann man krank werden und Fehler machen, wir sind alle nur Menschen. Die Wissenschaft schmeißt auch gerne ihre eigenen Theorien alle paar Jahre um. Dazu kommen noch Umwelteinflüsse oder Arbeitsplätze, an denen man aus Profitgier verheizt wird :-( Auf vieles hat man keinen direkten Einfluss, aber bei der Ernährung kann man was machen und das ist gut für die eigene Gesundheit, die Umwelt und die Tiere.

Ich renne übrigens nicht ständig mit einer Nährwerttabelle und Küchenwaage zu Hause rum, sondern verlasse mich auf den gesunden Menschenverstand. Das heißt für mich abwechslungsreich essen, regional, saisonal, möglichst Bio, nicht zu fettig, salzig oder süß, Vollkorn statt Weißmehlprodukte und möglichst wenig industriell verarbeitete Lebensmittel. Dazu kommt noch ein regelmäßiges Ausdauertraining und moderates Krafttraining und ich nehme zusätzlich B12 ein (Asmedic oder die VEG 1).

Jedenfalls habe ich seit 15 Jahren kein Fleisch mehr gegessen und lebe seit 5 Jahren vegan. Ich nehme keine Medikamente, fühle mich gut und mein Arzt hat mir bestätigt, dass alles im grünen Bereich ist. Der einzige Wert der beim Blutbild nach oben abweicht, ist auch noch das gute HDL-Cholesterin :-) Was will man mehr?


Bei Peta kann man sich übrigens eine aktuelle vegane Ernährungspyramide herunterladen und ausdrucken. Die hängt bei mir gut sichtbar in der Küche.

Samstag, 19. November 2011

Kartoffeln und Gulasch im Sattgrün in Düsseldorf


Hier ist alles vegan und der Laden sieht richtig gut aus. Leider gab es nicht mehr viel, es geht erst 18 Uhr wieder richtig los, schade. Ich habe noch ein paar Kartoffeln mit kaltem Gulasch bekommen, aber es war trotzdem lecker :-)

Das Sattgrün in Düsseldorf ist echt eine Empfehlung wert und ich war sicher nicht das letzte mal hier. Abends sollte man aber unbedingt Plätze vorbestellen. Wenn jetzt noch Dortmund die Bayern schlägt, war es ein richtig schöner Samstag :-)


Freitag, 11. November 2011

Räuchertofu im Discounter

Ich weiß nicht wie lange es den Räuchertofu hier schon gibt, ich habe ihn heute zum ersten mal gesehen. Normalerweise schaue ich bei Netto ja 3x die Woche nach meinen geliebten Tofu-Bratstreifen, die irgendwie immer ausverkauft sind oder zu selten nachbestellt werden. Das Regal ist immer nur voll mit der Bolognese, die nicht schlecht ist und den Burgern, die ich überhaupt nicht mag.

Also wenn jetzt schon Räuchertofu in der Mitte der Gesellschaft im Discounter angekommen ist, muss die Anzahl der Vegetarier/Veganer schon eine kritische Masse erreicht haben ;-)

Sonntag, 6. November 2011

Penne mit Hokkaido-Kürbis



Das ist einfach und schnell gemacht und mit den Zutaten kann man flexibel sein.

Einen kleinen Hokkaido-Kürbis halbieren, mit dem Löffel aushölen, in Spalten schneiden und dann die Spalten in kleine Stücke teilen. 3 Kartoffeln schälen und in ähnlich große Stücke würfeln. Außerdem eine Zwiebel und 2 Knoblauchzehen schälen und auch würfeln.

Öl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen, die Zwiebel anschwitzen, später Knoblauch dazugeben, dazu dann die Kartoffel- und Kürbiswürfel. Alles anbraten und dabei mit reichlich Curry bestreuen. Zwischendurch auch das Nudelwasser ansetzen und 250 g Penne nach Packungsanweisung kochen. Wenn die Kartoffel- und Kürbisstücke etwas angebräunt sind, mit Gemüsebrühe ablöschen, so das alles knapp bedeckt ist und ca. 10 Minuten zugedeckt vor sich hinköcheln lassen. Wenn die Stückchen weich sind 3-4 mal mit einem Kartoffelstampfer in den Tofp drücken, dadurch wird die Soße dicker. Das kann man jetzt noch mit offenem Deckel vor sich hin blubbern lassen, bis die Penne fertig abgegossen sind. Die Soße mit Pfeffer und Salz abschmecken, Penne dazugeben und alles gut im Topf vermischen.

Das ergibt ca. 4 Müslischalen voll und wenn man mag, streut man noch angeröstete Kürbiskerne oder gehackte Kräuter drüber. Guten Appetit!

Der Hokkaido-Kürbis muss vor der Zubereitung übrigens nicht geschält werden. Kürbisse sind sehr kalorienarm, voller gesunder Inhaltsstoffe und aus Riesenkürbissen kann man sogar mal ein Google Halloween Doodle schnitzen :-)

Donnerstag, 3. November 2011

Vleischsalat vom Tofutier


Vorsicht Suchtgefahr! Bei mir zumindest. Da ist irgendwas drin, was meine Geschmacksnerven extrem erregt. Ich muss echt aufpassen, dass ich den Vleischsalat nicht gleich aus dem Becher löffle :-)

Ich habe Fleischsalat früher nie so gemocht, aber der hier ist wirklich lecker. So ein veganes Fleischsalat-Brötchen am Nachmittag hat was. Den müsst ihr probieren, das ist definitiv ein Kauftipp! Ihr bekommt den "Vleischsalat vom Tofutier" im Bioladen, verschiedenen Onlineshops oder direkt bei Viana.

Auch wenn der vegane Vleischsalat weniger Kalorien (258 kcal) und weniger Fett (21 g) pro 100 g enthält, als die vielen billigen Fleischsalate bei ALDI, LIDL & Co, sollte man den nicht unbedingt jeden Tag essen. Der Preis wird uns alle schon bremsen ;-)


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