Dienstag, 27. März 2012

Blumenkohl "Mittelmeer"


20° C im März und ich sitze im T-Shirt auf dem Balkon. Das ist nicht normal, aber sehr schöööön :-) Jetzt fehlt eigentlich nur noch etwas mit Tomaten, Knoblauch und ein Gläschen Wein, dachte ich mir. Die perfekte Simulation eines Urlaubstages irgendwo in der Toscana *träum* .....

Das Essen hier ist einfach toll. Relativ schnell und einfach zubereitet (ca. 30 Minuten) und die ganze Küche duftet phantastisch. Nur der Wein musste im Keller bleiben, da ich heute noch trainieren will.

Zutaten

  • 1 mittlerer Blumenkohl
  • 150 g Naturreis
  • 400 g Tomaten stückig oder was ähnliches, aber ohne Gewürze
  • 200 ml Tomatensaft
  • 2 EL Pflanzensahne (Soja Cuisine oder Hafer Cuisine)
  • 20 g Margarine
  • 2 Nelken
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Petersilie

Dazu passt am besten Reis und den als erstes nach Packungsanweisung zubereiten. In der Zeit den Blumenkohl in Röschen teilen. Pfefferkörner, Nelken und Kreuzkümmel im Mörser zerdrücken. Gewürzmischung in einer tiefen Pfanne ohne Fett erhitzen, bis es duftet. Dann Fett, die Blumenkohlröschen und fein gehackten Knoblauch zugeben. Bei mittlerer Hitze etwas dünsten lassen. Tomatenstücke, Tomatensaft und Sahne zufügen. Im geschlossenen Topf ca. 15 Minuten dünsten. Mit Salz abschmecken und mit gehackter Petersilie bestreut servieren und weiterträumen :-)


Quelle: Originalrezept aus der Greenbag-Küche

Sonntag, 25. März 2012

Das perfekte Tofu-Rührei


Zu einem gelungenem Sonntag gehört für mich langes ausschlafen und ein gemütliches Frühstück. Früher fast ausschließlich mit Kaffee, Rührei und einer Zigarette. Heute gestalte ich das etwas bewusster und es ist genauso schön :-)

Im Internet gibt es viele Rezepte für Rührtofu, veganes Rührei, Rührei-Ersatz, wie auch immer. Die Basis ist immer Tofu und Kurkuma, für die gelbe Farbe. So richtig hat mich das aber nie vom Hocker gerissen. Nach viel probieren habe ich jetzt die für mich beste Lösung gefunden. Zwei Dinge sind wichtig:

  1. Ich verwende 3 verschiedene Tofu-Sorten
  2. Statt normalem Salz nehme ich Kala-Namak-Salz zum würzen

Es gibt ein sehr schönes Video von Björn Moschinski und Kerstin Linnartz. In diesem Video seht ihr die pflanzliche Alternative zum Frühstücks-Klassiker (Video, 8:15 Minuten) und besser kann ich das auch nicht erklären. Zum schnellen überfliegen oder ausdrucken hier noch das Rezept:

Zutaten:
  • ca. 400 g Tofu (am besten den labbrigen weißen aus dem Asia-Shop für kleines Geld)
  • 175 g Räuchertofu  (ALDI, Netto, Kaufland, Edeka, den gibt's fast überall)
  • 200 g Seidentofu (z.B. von Taifun)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Tomaten
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • 1-2 TL Kurkuma
  • Kala Namak Salz (z.B. hier erhältlich)
  • Schnittlauch oder Petersilie

Das reicht für 4 Personen. Räuchertofu in ganz kleine feine Streifen schneiden, Zwiebel und Tomate würfeln. Den Räuchertofu in einer Pfanne mit Olivenöl anrösten, dann die Zwiebelwürfel hinzugeben und auch anschwitzen. In der Zeit den weißen Tofu mit einer Gabel zerdrücken und hinzugeben und mit Kurkuma bestreuen und verrühren, bis der erwünschte gelbe Farbton erreicht ist. Alles kräftig anbraten und erhitzen. Zum Schluss den zerkleinerten Seidentofu unterheben und mit erwärmen. Mit Pfeffer würzen und mit Kala Namak Salz abschmecken.

Das Salz ist wirklich verblüffend. Wenn man dran leckt, schmeckt es tatsächlich wie Ei. Man kann und muss auch mehr davon nehmen, als vom normalen Salz. Aber tastet euch langsam ran, ist ja Geschmackssache. Ich finde, es gibt dem Rührtofu noch das gewisse Etwas. Nun noch mit Kräutern und Tomate dekorieren und genießen. Besser kann ein Sonntag nicht beginnen!



Noch eine kleine Anmerkung: Ein normales Huhn legt im Jahr ca. 20 Eier und das nur zur Fortpflanzung. Unsere heutigen gezüchteten modernen Kreaturen, also unser Frühstücksei-Huhn, presst sich ca. 300 Eier pro Jahr aus seinem ausgemergelten, gequälten Körper. Dieser Akkord hinterlässt traurige Spuren (Video, 18:25 Minuten). Vielleicht sind die Alternativen der bekloppten Veganer und die ganzen Fake-Produkte gar nicht mal soooo übel ;-) Versuch macht klug!

Montag, 5. März 2012

Brotaufstrich Sendi von Zwergenwiese



Dieser Brotaufstrich ist einfach genial! Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an veganen Brotaufstrichen in Supermärkten, bei DM oder im Bioladen und ich habe nicht vor für jeden einen Blog-Eintrag zu verfassen. Bei diesem mache ich aber eine Ausnahme, der hat es verdient.

Hier war im Laden eine Verkostung und "Sendi" war gleich der erste Aufstrich, den ich mir auf's Brot gemacht habe. Was soll ich sagen, es hat mich an Ort und Stelle umgehauen, wirklich. Das Wort Sendi setzt sich zusammen aus Senf und Dill und welch ein Wunder, genauso schmeckt er auch :-) Aber denkt jetzt nicht gleich an ALDI-Senf oder  so was. Dieser Aufstrich hat ein ganz feines, pikantes und aromatisches Senfaroma. Irgendwie fehlen mir die Worte zum beschreiben. Es ist jedenfalls nicht aufdringlich und man schmeckt auch noch die feine Dill-Note heraus. Dabei ist der Aufstrich sehr cremig-sahnig, einfach nur göttlich! Probiert den unbedingt aus und entfernt mich ruhig aus eurer Leseliste oder dem Google Reader, falls er euch nicht schmeckt ;-)

Von Zwergenwiese gibt es noch 5 andere Aufstriche aus dieser Serie. Die werde ich auch noch nach und nach probieren und vielleicht gibt es noch 5 weitere Posts :-) Sehr schön finde ich auch das Design und die ausgefallenen Namen und es gibt noch etwas besonderes. Bei den meisten Gläsern hat man unter dem Deckel eine Kante, in die man nie mit dem Messer reinkommt. Es bleibt also immer ein Rest im Glas. Hier nicht! Die Gläser sind innen glatt wie eine Röhre. Ein kleines, aber nicht unwesentliches Detail. Da hat sich jemand richtig Gedanken gemacht. Für das schöne Design und den hervorragenden Geschmack gibt es von mir 5 von 5 möglichen Sternen für dieses tolle vegane Produkt!


Beim durchstöbern der Zutatenlisten ist mir jetzt noch aufgefallen, der Aufstrich "Tomesan" enthält 2% Parmesan und ist damit nicht vegan. Alle anderen aber definitiv, vom Zitronensaft bis zum Etikett.

Sonntag, 4. März 2012

Gemüsepfanne "Frei nach Schnauze"


Nach meinem ausgiebigen Sonntags-Brunch letzte Woche war mein Frühstück heute etwas bescheidener, aber trotzdem sehr lecker. Ich könnte das jeden Tag essen, nur in der Woche klappt das leider nicht. Ein Rezept gibt es auch nicht dafür, man nehme was man hat :-)

Zuerst habe ich 2 rote Zwiebeln mit etwas Olivenöl in der Pfanne angebraten. Dann kommt das restliche verfügbare Gemüse nach und nach dazu. Dabei immer das zuerst, was am längsten zum garwerden braucht. Bei mir waren das heute 3 Kartoffeln, die ich extra klein gewürfelt habe und mir so das vorkochen gespart habe. Dann kam eine rote Paprika dazu und zuletzt 250 g braune Champignons. Alles etwas anbraten und immer wieder umrühren dabei.

Dann streue ich etwas Gemüsebrühe drüber und gebe einen Schuss Kräuter-Essig dazu. Das bringt nochmal Feuchtigkeit rein und gibt dem Ganzen eine pikante Note. Jetzt den Deckel auf die Pfanne setzen und das Ganze einige Minuten vor sich hinblubbern lassen, bis das Gemüse eurem Geschmack entspricht. Ich mag es gerne noch mit etwas Biss.

Zum Schluss gebe ich oft noch einen Schuss Hafer-Sahne hinzu und würze mit Kräutern, Salz und Pfeffer. Heute waren das Oregano und ganz wenig Rosmarin, mit Pfeffer bin ich zum Frühstück sehr sparsam. Nun nur noch die Hafer-Sahne erwärmen, umrühren, servieren und genießen!


Mit so einem leckeren Frühstück kommt man dem Tagesziel "5 Portionen Obst und Gemüse am Tag" schon verdammt nahe, wobei wir Vegetarier/Veganer damit eher weniger Probleme haben sollten ;-)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...