Sonntag, 29. April 2012

Pak Choy mit Käsekruste und Tempeh


Schon wieder Pak Choy? Ich kann doch auch nichts dafür, der war in meiner Greenbag, da müssen wir jetzt alle durch :-) Heute mal als Sonntagsessen eine mit Käse überbackene Variante. Dazu gab es Naturreis und einige Scheiben Tempeh.

Zutaten für 2 Personen:


Als erstes Wasser für den Reis ansetzen und den Backofen vorheizen, das dauert am längsten. Pak Choy waschen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und würfeln. Das Öl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin glasig dünsten. Das Gemüse dazugeben, kurz scharf anbraten und mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken. Eine Auflaufform mit Alsan einfetten und den angebratenen Pak Choy einfüllen, die Tomatenstücke und Kapern darauf verteilen und mit reichlich Käse bestreuen. Alles im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 5-10 Minuten überbacken. In der Zeit in der Pfanne einige Scheiben Tempeh schön knusprig anbraten. Mit Reis servieren, schön anrichten und einfach genießen.


Den "Analogkäse" finde ich gar nicht mal so übel, schmeckt sogar schon aus der Tüte :-) Ziemlich fettig, aber auch käsig, ich bin verblüfft. Nur so richtig braun wird er nicht, dabei hatte ich die Auflaufform schon ganz oben im Backofen, aber damit kann ich leben.

Samstag, 28. April 2012

Ihr könnt mir jetzt auch mit bloglovin' folgen


Ich will nicht auch noch das Gerücht verbreiten, dass Google Friend Connect bald abgeschaltet wird und alle Leser "verloren" sind :-) Ich biete bloglovin' hier nur als zusätzliche Möglichkeit an mir zu folgen. Also wer mag:


Google Friend Connect wurde übrigens bereits abgeschaltet, aber nur für alle Nicht-Blogger-Webseiten. Am besten informiert man sich bei sowas immer direkt bei Google. Die stellen öfter Dienste ein, man wird jedoch rechtzeitig vorher gewarnt, es braucht also keiner in Panik verfallen. Bei Google kommt man auch immer an seine eigenen Daten ran, entweder über Takeout oder über die Exportfunktionen in den Anwendungen selber. Man darf Google nicht mit den Datenräubern wie Microsoft, Facebook oder Apple auf eine Stufe stellen. Wer einmal deren Dienste oder Dateiformate benutzt hat, weiß was ich meine. Da kommt man nur schwer wieder weg davon, aber das ist ein anderes Thema ....

Wie lange es bloglovin' geben wird, weiß auch keiner genau. Die beste Methode einem Blog zu folgen ist für mich immer noch die gute alte Variante mit einem News- oder RSS-Reader. Damit kann man weltweit jedem Blog und jeder Nachrichtenseite folgen, egal was in deren Sidebar empfohlen oder verlinkt wird. Die Programme dafür gibt es für jedes Betriebssystem, jedes Smartphone, man muss sich nirgendwo registrieren und auch keine Angst haben, wenn ein Anbieter seinen Dienst einstellt.

Der einzige Nachteil dabei ist, man hat kein schönes Widget für seine Webseite. Bei bloglovin' gibt es ja auch keins, oder? Doch braucht man das? Jein. Es ist natürlich schön wenn man zeigen kann, man hat 500 Leser *träum*, aber das nützt einem ja auch nichts. Ihr kennt das sicher alle, man postet "den besten Beitrag seines Lebens" und dann kommen 2 mickrige Kommentare :-) Viele folgen einem eh anonym oder mit Fake-Accounts, die in's leere führen. Letztendlich zählt nur, dass man selber Spaß dabei hat!!! Und wer es genauer wissen will schaut sich im Dashboard die Statistiken an und da bin ich von Monat zu Monat mehr verblüfft :-O


Ich habe schon viele Newsreader ausprobiert, aber der Beste ist für mich immer noch der Google Reader. Warum? Der muss nicht installiert werden und läuft unter Linux, Windows und Mac OS in jedem Browser. Ihr könnt eure Blogs auch mal an einem fremden Rechner (Freundin, Kreuzfahrtschiff, Internetkaffee) lesen. Sogar auf Arbeit, nur lasst euch nicht erwischen ;-) Den Google Reader gibt es auch für Android Smartphones und Tablets und kompatible Programme auch für das iPhone. Egal an welchem Gerät ihr einen Beitrag gelesen habt, der Artikel ist dann auch zu Hause als gelesen markiert. Man kann alle Blogs nach Interessen sortieren (Vegan, Computer, Probeabo usw.) und bequemer und übersichtlicher habe ich zu Hause und unterwegs noch nie Nachrichten und Lieblingsblogs verfolgt. Probiert es aus (Erste Schritte mit dem Google Reader) und vergesst alle anderen "Follow me bla" Hinweise ;-)


Dienstag, 24. April 2012

Kokos-Ingwer-Möhrensuppe


Nachdem ich heute fast den ganzen Tag im Bett war und morgens nur ein paar Haferflocken gegessen habe, wollte ich jetzt was warmes. Eine leckere Möhrensuppe ist da genau das Richtige. Gestern hat es mich aus heiterem Himmel niedergestreckt mit 39° C Fieber. Ich wusste schon gar nicht mehr wie so etwas ist. Schüttelfrost, Schweißausbrüche, egal ... Männer sind ja immer sooo wehleidig :-) Also ab in die Küche und ablenken ...


Zutaten:

  • 500 g Möhren
  • 4 mittlere Kartoffeln
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Kokosmilch (z.B. AROY-D Kokosmilch)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Walnuss großes Stück Ingwer
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskat, eventuell Chili
  • TK Petersilie oder Schnittlauch


Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und würfeln und in einem Topf in Öl in der Reihenfolge anbraten. In dieser Zeit die Möhren putzen, halbieren und in kleine "Scheiben" schneiden. Die Kartoffeln gründlich abwaschen und auch klein würfeln. Jetzt die Möhren und Kartoffeln in den Topf geben und alles noch etwas anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und soviel nachgießen, bis alles bedeckt ist. Aufkochen lassen und ca. 15 Minuten abgedeckt vor sich hinköcheln lassen, bis alles weich ist. Jetzt die Kokosmilch dazugeben und alles mit einem Pürierstab cremig pürieren. Mit den Gewürzen abschmecken, mit Kräutern dekorieren und genießen.


Wenn die Kartoffeln gut aussehen und Bio-Qualität haben, lasse ich die Schale immer dran. Offiziell wegen den Vitaminen unter der Schale, in Wirklichkeit bin ich einfach nur faul ;-)

Sonntag, 22. April 2012

Einfach nur Frühstück


Nachdem es gestern doch etwas feuchter zuging, brauchten wir heute viele Vitamine und Mineralstoffe :-) Es gab gedünstetes Gemüse mit Senf-Hafersahne, Bratknackies, Soja-Milchkaffee, Orangensaft, Vollkornbrot, verschiedene pflanzliche Aufstriche und natürlich frisches Obst und Gemüse. Besser kann man kaum in den Tag starten!

Das Besondere ist jedoch, dass ich hier vor nicht allzu langer Zeit auch ganz anders "gefrühstückt" habe. Da gab es einfach nichts für mich. Für solche Fälle habe ich mir immer 2 Dosen Brotaufstrich in den Rucksack gesteckt, damit es nicht ganz so trostlos auf meinen Teller aussieht. Das ist aber auch immer eine Herausforderung für einen Gastgeber, wenn veganer Besuch kommt, ich kann das durchaus nachvollziehen.

Vor ca. 1 1/2 Jahren war dann sogar mal pflanzlicher Brotaufstrich im Haus *staun*. Auf der Zutatenliste stand jedoch Joghurt, ein typischer Fall für den Homeveganer. Ich habe es trotzdem gegessen und mich einfach gefreut, dass da jemand an mich gedacht hat. Vielleicht ist es ja genau die Einstellung, die mir heute dieses tolle Frühstück beschert hat???

Herr S. aus D. ernährt sich heute vegetarisch und oft auch vegan. Ein Wandel, den ich vor 2 Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Ich lese immer wieder in Blogs, dass manche von Freunden nicht ernst genommen werden, ja selbst die eigene Familie kein Verständnis für die vegane Ernährung aufbringt. Das tut mir unendlich Leid und ich habe das auch am eigenen Leib gespürt. Ich möchte euch jedoch hier sagen, gebt die Hoffnung niemals auf! Nicht jeder wird gleich Vegetarier, nur weil ihr die besseren Argumente habt. Manche brauchen Jahre für diese Erkenntnis und bei vielen klappt das nie. Aber wenn sich jemand ändern kann, von dem ich es nie erwartet hätte, so wie in meinem Fall hier, dann besteht immer die Hoffnung, dass sich etwas zum positiven ändern kann.

Samstag, 21. April 2012

Kölsch, Pommes und Wein zur deutschen Meisterschaft

Vegan leben muss nicht ständig gesund sein und kann auch nicht immer 100%ig ethisch korrekt sein. Bier wird nicht immer nach deutschen Reinheitsgebot gebraut, Wein wird oft mit Gelantine geklärt und  beim Fußball gewinnt auch nicht immer die bessere Mannschaft. So ist das manchmal ...

Heute ist das nicht so wichtig und ich freue mich einfach nur für Borussia Dortmund!!! Und für Jürgen Klopp, der ohne große Stars ein gutes Team geformt hat. Dabei hat er auch noch Zeit für PETA gefunden, Respekt.






Lecker essen im Sattgrün in Düsseldorf

Auswärts vegan essen ist immer noch ein schwieriges Thema. Leider gibt es noch zu wenig Alternativen! Ich glaube aber, das bessert sich so langsam. Habe gestern erst was von einem normalen Imbiss gelesen, der auch vegane Currywurst anbietet.

Heute habe ich keine Probleme hier im Sattgrün, alles ist vegan und das gefällt mir sehr gut. Ich hatte heute hier .... hmmmm .... keine Ahnung, von jedem etwas auf dem Teller. Es hat alles geschmeckt, wie man am vorher und nachher Foto erkennen kann :-)



Freitag, 20. April 2012

Schnelle Pak Choy Pfanne


Ein schnelles Essen und ein schneller Blogbeitrag. Ich hatte gestern noch einen Pak Choy der weg musste und ich wollte auch nicht lange in der Küche stehen. Deshalb hier nur was aus der Rubrik schnell zusammengebastelt, nicht schön aber lecker :-)

Im Prinzip habe ich das so ähnlich gemacht wie die Asia-Spaghetti. Nur weil es schon so spät war, habe ich die Kohlenhydrate durch Eiweiß ersetzt. Pak Choy putzen, Blätter grob und Stiele fein schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in der Reihenfolge darin andünsten, Pak Choy Stiele zugeben und 2-3 Minuten unter rühren andünsten. In der Zeit ein Paket Tofu-Bratstreifen von Netto 2 Minuten in der Mikrowelle erhitzen. Pak Choy Blätter und Bratstreifen in die Pfanne geben und ca. 3 Minuten mitgaren und dabei immer wieder umrühren. Jetzt alles nach Lust und Laune mit Pfeffer, Salz, Gemüsebrühe, Sojasauce und/oder Chilisauce würzen und genießen.


Die Tofu-Bratstreifen sonst bitte immer in einer Pfanne anbraten! Die Variante in der Mikrowelle steht zwar auch auf der Verpackung, aber das ist nur was für die schnelle Küche. Angebraten schmecken die vieeeeel besser.


Sonntag, 15. April 2012

Asia-Spaghetti


Pak Choy ist ein Verwandter des Chinakohls, aber deutlich milder und sieht fast aus wie Mangold. Man muss ihn nur ganz kurz braten oder dünsten, ideal für etwas Asiatisches.

Zutaten:

  • 250 g Spaghetti
  • 1 Pak Choy
  • 250 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (Haselnuss groß)
  • Olivenöl
  • Kräutersalz, Pfeffer
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Sojasauce
  • 1 TL Speisestärke
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 2-3 EL Chilisauce
  • 2 EL geröstete Erdnüsse


Pak Choy putzen, Blätter grob und Stiele fein schneiden. Möhren putzen und grob raspeln. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Spaghetti in Salzwasser bissfest garen. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin andünsten, Möhren und Pak Choy Stiele zugeben und 2-3 Minuten unter rühren andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und etwas einkochen lassen. Pak Choy Blätter zugeben und ca. 3 Minuten mitgaren. Sojasauce mit Stärke verrühren und die Soße damit binden. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Spaghetti und Sauce mischen, Chilisauce unterrühren und mit Nüssen bestreut servieren. Guten Appetit!


Die Zutaten reichen für 2 Personen. Zum abbinden nehme ich meistens Guarkernmehl. Da braucht man hier nur einen halben gestrichenen Teelöffel voll in die Sojasauce einrühren.

Quelle: Originalrezept aus der Greenbag-Küche

Montag, 9. April 2012

Pflaumenkuchen mit Kokos-Schlagcreme


Ja ich weiß, es ist keine Pflaumenzeit. Die hatte ich aber in meiner Greenbag und die mussten weg. Ich esse so ziemlich alles, nur Pflaumen mag ich nicht so ... außer auf dem Kuchen :-) Zum Glück waren meine Eltern zu Besuch und meine Mutter hat mir diesen einfachen veganen Kuchen gebacken:

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • ca. 125 ml Soja-Drink
  • 1 TL Öl
  • ca. 4 Pflaumen
  • 1 Packung Kokos-Schlagcreme


Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischen. Einen halben Würfel Hefe dazubröseln. 1 Teelöffel Öl dazugeben und nach und nach die erwärmte Soja-Milch und dabei alles mit dem Mixer und Knethaken zu einem geschmeidigen Teig vermischen. Wenn es zu trocken ist einfach mehr Soja-Milch dazugeben, da muss man sich rantasten. Der Teig wird dann mit einem Tuch bedeckt und für eine Stunde auf die Heizung gestellt, bis er schön hochgeht.

Dann den Teig mit etwas Mehl bestäuben und für die Kuchenform ausrollen. Ich habe hier so eine kleine flache 20er Silicon-Form und dafür war die Menge genau richtig. Den Teigrand in der Form etwas hochdrücken und den Teig kreisförmig mit Pflaumenspalten belegen. Das Ganze kommt dann in den vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten bei 180° C mit Ober- und Unterhitze.

Die Streuseln haben wir weggelassen, da nicht mehr genug Margarine da war. Das war aber kein Problem, denn ich hatte noch eine Packung Kokos-Schlagcreme aus meinem Facebook Fan-Package. Die ist wirklich sehr lecker und dadurch war der Kuchen auch nicht ganz so trocken.

Ich hatte die das erste mal und bin wirklich begeistert! Schmeckt leicht nach Kokos, logisch, ist ziemlich fest und formstabil und Fett- und Kalorienarm. Außerdem ist die nicht zu süß, wie der ganze Kuchen, was man auch schon an den Zutaten erkennen kann. Da darf man auch schon mal etwas mehr Sahne drauf machen und gleich 2 Stück Pflaumenkuchen essen ;-)

Veggie Hähnchenschlegel mit Endiviensalat und Curry-Möhrenstreifen


Soweit ich das überblicken kann, geben sich Ostern alle der Völlerei hin. Ist ja auch nicht schlimm, bei vernünftiger Lebensmittelauswahl ;-) Nur ich musste heute etwas bescheidener zu Werke gehen. Habe letztes Wochenende woanders Geburtstag gefeiert und vor Ostern auch noch mal und da ich Besuch hatte auch keinen Sport gemacht. Deshalb gab es heute nur 2 Hähnchenschlegel von Vantastic Foods, eine Möhre und Endiviensalat.

Die unglaublichen Dinger mit "Haut und Knochen" hatte ich schon mal auf meiner veganen Grillplatte und finde die sehr lecker. Ich habe die nur in der Pfanne mit etwas Öl angebraten und mit scharfem Paprika gewürzt. Die Schärfe von außen und der leicht süßliche Geschmack von innen gefällt mir sehr gut. Die Möhre habe ich in dünne Streifen gehobelt und in der Pfanne mit Curry angebraten. Dazu gab es Endiviensalat mit meinem Agavendicksaft-Chili-Dressing und roten Zwiebeln. Alles sehr einfach und schnell gemacht und mir hat es geschmeckt.

Ich wünsche allen noch frohe Ostern, auch wenn das schöne lange Wochenende fast schon vorbei ist, schaaaade.
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