Knäckebrot Frühstück


Schön das du uns besuchst, aber was "darfst" du eigentlich noch essen? Genau wegen solchen Fragen hatte ich mal dieses Projekt gestartet. Daran muss ich mich immer wieder erinnern und auch öfter die ganz banalen Dinge des Alltags posten.

Heute: 11 Uhr, Sonne, Frühstück :-)

Hier die technischen Daten:


Vegan ist zu Hause kein Problem! Außer man ist Journalist oder gelangweilter Blogger und macht eins dieser momentan trendigen 2-Wochen-0-Ahnung Vegan-Experimente. Das ist einfach nur peinlich.

Kommentare

  1. Mmmhhhh, lecker! Du hast diese dummen Experimente also auch bemerkt?! Ich habe ja schon mal einen solchen auf meinem Blog seziert. Eigentlich ist das eine eigene Literaturgattung:

    Exposition: Einstieg in die Thematik, erklärung des Begriffes "vegan"
    Komplikation: Bedauern des Verschwindens von "allen leckeren Sachen"
    Intermezzo: Hilflose versuche, etwas leckeres zu kochen scheitern.
    Konklusion: Dämonisierung des Veganismus oder Relativierung von positiven Erlebnissen durch "auf meine Currywurst im Stadion kann ich aber nicht verzichten"

    Stimmt doch, oder? :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Perfekte Analyse von dir! Genauso läuft das immer ab bis zum völlig dämlichen Fazit :-( Grrr, ich wollte mich doch nicht mehr darüber aufregen. Ich habe nur 1x ein recht vernünftiges Experiment in der Men's Health gelesen. Da hat der Autor sich nicht hinter irgendwelchen Scheinargumenten versteckt, sondern auch über menschliche Schwächen geschrieben. Das fand ich wenigstens ehrlich.

      Löschen
  2. @ Homeveganer: Dein letzter Absatz ist super :D Aber auch das Frühstück sieht lecker aus :)

    @ VeganWonderworld: absolut genial :D :D :D

    Liebe Grüße,
    Federchen

    AntwortenLöschen
  3. Ich habe eine Frage dazu. Vielleicht finde ich irgendwo auf dem Blog die Antwort. Aber…warum ist das peinlich, wenn man das als Blogger oder Journalist "vegan" ausprobiert? Was genau ist daran lächerlich? Das Recht etwas auszuprobieren, um gegebenenfalls seinen Horizont zu erweitern oder eine neue Lebenserfahrung zu machen, hat meiner Meinung nach jeder. Liegt das Problem darin, dass man seinen Senf versucht an andere weiterzugeben?
    Ich habe vor kurzem ein 1-Woche-0-Ahnung Vegan-Experiment gemacht und bin Redakteurin (also die Aktion an sich ist peinlich, sofern ich mir den Schuh anziehe. Als Blogger oder Journalist sehe ich mich allerdings nicht). Ich wollte vor allem auch aus persönlichem Interesse wissen, worauf man achten muss, sensibel dafür zu werden, was hinter der Ernährungsweise steckt und ob es für mich dauerhaft etwas wäre, was ich ohne Wenn und Aber leben könnte.
    Ich bin auf diesen Blog gestoßen, weil ich mir - ich gestehe - oft erst nach dem Essen von einem bestimmten Lebensmittel gefragt habe, war das jetzt wirklich zu 100% vegan? Einstieg war für mich diese Seite zum Frühstück und lese das – etwas amüsiert, weil ertappt?
    Ich bin gerade dabei den Artikel zu verfassen und überlege ernsthaft, das Peinlich-Argument mit in meine Schreibe einfließen zu lassen…wenn es Recht ist.
    Viele Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Experiment selber ist natürlich nicht peinlich! Im Gegenteil, jeder soll das mal probieren und eigene Erfahrungen machen. Es ist auch nicht schlimm, wenn jemand über Schwierigkeiten berichtet und Fehler macht, deshalb heißt es ja auch Experiment :)

      Ich habe nur einfach zu viele miese "Ich bin jetzt mal vegan" Geschichten gelesen. So in dem Sinne, ist ja zu kompliziert, in meinem Lieblingsrestaurant gibt es nur noch Salat und Pommes für mich, die Sojamilch ist ja gar nicht weiß wie richtige Milch und staun, sie schmeckt sogar noch nach Soja und so'n Zeug. Oft hatte ich nur den Eindruck, dass damit einfach nur die Klickzahlen in die Höhe getrieben werden sollen, weil es gerade IN ist. So richtig ernsthaft wollten sich viele gar nicht damit beschäftigen, denn sonst hätte man sich mal besser vorher informiert und nicht nur rumgenörgelt. Gerade bei Journalisten gehört recherchieren doch zum Handwerkszeug.

      Wenn der ethische Aspekt nicht ganz zu Gunsten des persönlichen Gaumenkitzels, der ja scheinbar immer über allem steht, unter den Teppich gekehrt wird, kann so ein Experiment nicht peinlich sein. Also lass dich nicht davon abhalten und lass das Argument ruhig mit einfließen.

      PS: Ich würde mich auch wirklich über einen Link zu dem "1-Woche-0-Ahnung Vegan-Experiment" freuen, wenn der Text dann fertig ist.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen