Vegan grillen (Teil 10), Veggie Rindersteak mit Grillpaprika und Kartoffelsalat


Das Veggie Rindersteak von Vantastic Foods hat eine faserige Konsistenz und gefällt mir vom Aussehen und Biss sehr gut. Es macht sich hervorragend auf dem Grill und so ein 150 g Veggie-Steak sieht auch auf dem Teller beeindruckend aus :-)

Fleischesser die das jetzt so aus der Packung nehmen und wie gewöhnlich grillen, werden davon allerdings enttäuscht sein, dass muss ich einfach so sagen. Da will ich hier auch nichts schönreden. Die Optik haben die Hersteller schon richtig gut im Griff, den Biss auch, der Geschmack ist aber einfach .... naja .... anders, was ich persönlich jetzt nicht schlimm finde.

Es hängt halt, genau wie beim Fleisch, von der richtigen Zubereitung ab. Ich mache vorher immer etwas Öl in einen kleinen Behälter, dazu 1, 2 oder 3 TL Gewürzmischung nach Wahl und dann werden die Steaks darin gewendet und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. So können die richtig durchziehen, trocknen auf dem Grill nicht so schnell aus und erhalten einen deftigeren Geschmack. Ich hatte hier noch etwas Barbecue Grill Gewürzmischung. Also ich finde die Veggie Rindersteaks ohne Rind lecker und habe die nicht zum letzten mal gekauft!

Dazu gab es gegrillte Paprikas vom Türken (scharf), Kartoffelsalat und als Dip etwas Ajvar (scharf). Außerdem Tomaten, Oliven, Ciabatta, also wie immer viel zu viel und deshalb muss ich jetzt auch auf's Rad ....

Kommentare

  1. Ich kenne aber auch keine größeren veganen "fleisch"stücke die echt wie fleisch schmecken. Ich selbst erinnere mich nicht, aber mein Freund sagt das IMMER.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich erinnere mich auch nicht mehr richtig dran, deshalb bin ich da immer vorsichtig mit vergleichen.

      Löschen
  2. Krass, das sieht ja richtig "echt" aus!
    Ich finde es gar nicht schlimm, dass die Sachen nicht wie Fleisch essen. Fleisch-Geschmack ist ja auch nicht das non-plus-ultra, was es gibt! Soja kann man z.B. in so vielen tollen, verschiedenen Varianten zubereiten, Seitan und Tempeh usw. auch (vom Rest ganz zu schweigen), sodass man sich lieber an diesen verschiedenen Geschmäckern erfreuen sollte ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stimmt! Ich finde auch Fleisch-"Geschmack" muss nicht sein. Der kommt ja zu einem großen Teil nur vom Fett und den Gewürzen. Was deftiges, herzhaftes mit Biss brauche ich aber schon hin und wieder :) Genau das war es auch, was in meiner Anfangszeit als Vegetarier immer wieder für Rückfälle gesorgt hat. Ich wusste damals einfach nicht, wie ich das "ersetze". Heute gibt es so viele verschiedene Alternativen, ich vermisse nichts mehr!

      Löschen
  3. Aus was besteht denn das "Veggie Rindersteak"?

    Ich bin wirklich SEHR für Fleischalternativen in dem Original möglichst nahe kommender Form. Doch war mir immer bewusst, dass es Unsersetzliches gibt: eben das Steak, das gut abgehangene "Leichenteil", am besten vom glücklichen frei laufenden Bio-Rind, medium gebraten oder gegrillt...

    Ein Seitan-Schnitzel SO zu nennen, halt ich daher für einen Fehlgriff! Das kann nur Enttäuschung provozieren!

    Aus was besteht das Teil denn? Nur Seitan oder eine Mischung Tofu/Seitan oder Soja/Seitan?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Zutaten: "Sojaeiweiß, Shiitake-Pilze, Wasser, Sojaöl, Sojasauce, Stärke (Mais- und Kartoffelstärke), Zucker, Salz, Gewürze"

      Der Name ist wirklich provokant. Aber schon der Begriff Fleischersatz sorgt für so manche Enttäuschung :-) Das ist nun mal so, eine Birne ist ja auch kein perfekter Apfelersatz. Wer keine Äpfel mag oder verträgt, kommt mit Birnen jedoch gut zurecht und genauso sehe ich das auch beim Fake-Fleisch.

      Löschen
    2. Na, die typische Situation, um die es bei den meisten geht, ist aber, dass man Äpfel mag und von Birnen enttäuscht ist.

      Aus meinen Erfahrungen mit Seitan & Sojafleisch hat sich für mich gezeigt, dass sich die meisten klassischen Fleischgerichte sehr wohl recht genau treffen lassen - insbesondere texturiertes Soja ist geradezu verblüffend! (Und für alles Wurst- und Fleischkäse-artige ist Seitan super). Bolognese, Gulasch und sogar "Wiener Schnitzel" lassen sich so machen, dass niemand auf die Idee kommt, das sei KEIN Fleisch!
      Aber alles, was als Fleisch "nicht ganz durch" geschätzt wird, ist nicht nachempfindbar. Das nennt man dann besser Seitan-Steak oder Soja-Steak.

      Anfänglich kannte ich nur Seitan und war auch schon begeistert:
      http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2010/12/und-aus-mehl-werden-steaks/

      Aber texturiertes Soja ist als "Fleischersatz" noch viel viel besser, wegen der Faserigkeit.

      Löschen
    3. Nachtrag: ich komme an den "richtigen Geschmack" aber auch nur ran, weil ich selber koche. Die gekauften "Steaks" sind davon bisher weit entfernt. Ausnahme: Würstchen (Wiener etc.)

      Löschen
    4. Na, die typische Situation, um die es bei den meisten geht, ist aber, dass man Äpfel mag und von Birnen enttäuscht ist.

      Damit hast du vollkommen recht. Und dann jammern die meisten auch noch rum, dass die "Birnen" auch noch einen Euro mehr kosten und man damit ja keinen Apfelkuchen backen kann :-)

      Löschen
  4. Das sieht ja echt fleischig aus :o) Ich finde auch, dass die gekauften Sachen nicht wirklich nach Fleisch schmecken, aber darüber bin ich recht froh. Wenn es zu sehr nach einem echten Fleischgericht schmeckt, wie zum Beispiel Gulasch, dann spinnt mein Gehirn und wehrt sich.

    AntwortenLöschen
  5. Ich find deinen Blog sehr erfrischend, weil du nicht in die veganbloggertypische Zielgruppe passt. Danke für einen zusätzlichen Blickwinkel! ^^

    AntwortenLöschen
  6. Mhhh das sieht sehr sehr gut aus *sabber*

    AntwortenLöschen
  7. Ich werde die Steaks am Wochenende zum ersten Mal machen. Bin schon gespannt. Den Tipp mit der Marinade werde ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann lass es dir schmecken und berichte mal ....

      Löschen

Kommentar veröffentlichen