Mittwoch, 25. Dezember 2013

Arrosto Tedesco - Ein deutscher veganer Weihnachtsbraten aus Italien


Ich wollte schon immer mal am 1. Weihnachtsfeiertag bloggen :) Liest das überhaupt jemand heute? Egal, die Anderen liegen schon faul auf der Couch und ich muss das jetzt einfach erledigen. Aber das mache ich gerne, vor allem weil es auch so gut geschmeckt hat! Diesen Braten von der Veganstrasse habe ich zum ersten mal auf der Veggie World in Düsseldorf kennengelernt und probiert und da wusste ich schon, das wird definitiv mein Weihnachtsessen ...

Probiert hatte ich eigentlich den Italienischen Braten, vor Weihnachten gab es dann ganz neu noch eine deutsche Variante, Arrosto Tedesco, die ich dann letztendlich bestellt habe. Meine Mutter isst ja auch immer vegan mit mir und wir wollten einfach keine Experimente machen und haben uns dann für einen Klassiker entschieden, denn Rotkohl und Klöße essen die Anderen ja auch mit. Die Zubereitung war ganz einfach, wir haben es so wie hier im Video gemacht:



Und das ist auch richtig gut gelungen. Selbst mein Neffe (15) hat sich beim reintragen des Essens plötzlich spontan für unser veganes Weihnachtsessen entschieden *staun* Er meinte, die Soße schmeckt wie eine richtige Bratensoße und Ente essen ist doch viel zu kompliziert mit den ganzen Knochen :)

Uns hat eigentlich nur Oma's Beste gefehlt, die war vor Weihnachten leider ausverkauft. Ich vermute mal, dieses Jahr gab es öfter veganen Braten mit brauner Soße irgendwo in Deutschland, oder? 2012 waren ja scheinbar Rouladen voll im Trend und das Jahr davor gab es Veggie-Ente. Also das man vegan richtig gut essen kann, ist ja nun schon überall bekannt, aber auch für Feiertage gibt es richtig leckere, praktische und vor allem familienfreundliche Alternativen. Wir brauchen uns nicht mehr verstecken und müssen uns auch nicht mehr heimlich 3 Streifen labbrigen , weißen Tofu anbraten :)

Was gab es denn bei Euch? Ihr könnt auch gerne was in den Kommentaren verlinken. Und falls es in eurer Familie noch nicht ganz so harmonisch abläuft, macht euch keine Sorgen!!! Bei mir war das am Anfang auch so, ich könnte gruselige Geschichten davon erzählen. Mit viel Geduld und Verständnis kann man jedoch etwas bewegen und verändern ...

Sonntag, 22. Dezember 2013

Zweierlei Zucchini-Spaghetti mit Feldsalat und Pinienkernen


Heute gab es Zucchini-Spaghetti mit mit Walnuss-Tomaten-Pesto, Avocado-Basilikum-Creme und dazu Feldsalat mit Pinienkernen. Eine absolute Meisterleistung meiner Mutter!!! Von mir ist nur das Foto.

Ich war ja letztes Jahr clever und habe ihr zu Weihnachten (unter anderem) auch das Buch "Vegan for fit" von Attila Hildman geschenkt. Daraus hat sie mir schon öfter was schönes zubereitet, wenn ich zu Besuch war und natürlich auch für sich selber. Das ist also wirklich eine gute Last Minute Geschenk-Idee für die Eltern aller Veganer und Veganerinnen da draußen, da die ja oft nicht wissen, wie sie ihre veganen Kinder zu Feierlichkeiten bekochen können. Als Veganer kann man ja fast nichts mehr essen ;)

Das Buch könnt ihr wirklich auch einem Omni bedenkenlos in die Hand drücken. Interessante Rezepte, absolut tolle Fotos, da findet jeder was schönes beim durchblättern drin. Kein Wunder, dass dieses Buch das ganze Jahr oben in der Focus Bestseller-Liste stand, trotz gelegentlicher Kritik an Attila und vielen unnötigen Nörgeleien im Netz. Für mich persönlich sind seine Bücher ein ganz, ganz wichtiger Teil zur weiteren Verbreitung veganer Ideen und Ideale!

So, genug kostenlose Werbung gemacht! Wahrscheinlich hat eh fast jeder von euch schon eins davon im Regal stehen oder kennt jemanden, der eins hat. Deshalb spare ich mir auch das Aufschreiben der Rezepte. Die Zucchini-Spaghetti-Variationen stehen auf Seite 128 :-P Bei mir hier war ziemlich viel Avocado-Creme drauf, aber meine Mutter weiß einfach, dass ich die Dinger so mag :) Und ich mag meine Mutter und meine Mutter Attila. Mal schauen, was es dieses Jahr zu Weihnachten gibt ;)

Ich wünsche meinen regelmäßigen Lesern und auch allen anderen hier ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!!!

Samstag, 21. Dezember 2013

Dampfende Möhrensuppe


Ganz einfach, ganz lecker! Ich konnte sogar mal den Dampf auf dem Foto einfangen :) Und lasst euch nicht von dem einfachen Rezept täuschen, die Suppe schmeckt wirklich, nach Möhren halt. Und vor den üppigen Festtagen ist das doch genau das Richtige, oder?

Zutaten:

  • 1 kg Mohrrüben
  • 500 gr. Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • einige Gewürzkörner (Piment, Wacholder, Pfeffer)
  • 1-2 Tl. Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer (wenn es geht weißen)
  • Petersilie (frisch oder TK)
  • Öl zum anbraten

Kartoffeln würfeln, Möhren in Scheiben schneiden und in der Reihenfolge in einen Topf geben. Mit Wasser auffüllen (nur bis knapp unter die Möhren, die sacken noch zusammen) und würzen, aber Vorsicht, nur ganz wenig Pfeffer dazugeben. Jetzt aufkochen und dann 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch unbedingt mal probieren, dass es nicht zerkocht.

In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Wenn euch die Möhren weich genug sind, einfach mit einem Kartoffelstampfer 2-3 mal in dem Topf ein paar Kartoffeln unten am Topfboden zerdrücken, dann wird die Suppe etwas dicker. Jetzt die angebratene Zwiebel dazugeben und eventuell noch nachwürzen.

Vor dem servieren noch mit etwas Petersilie bestreuen und genießen. Ich habe mir noch ein kleines Seitan-Würstchen reingelegt, aber die Möhrensuppe schmeckt auch ohne. Guten Appetit!

Dienstag, 17. Dezember 2013

Apfeltasche und Espresso am Bahnhof


Entschuldigung, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Es gab sogar schon die Vermutung, der Gemüsereis hätte länger als 3 Tage gereicht :) Nein! Ich habe einfach mal eine kleine kreative Schaffenspause eingelegt, völlig ungeplant, grrr. Manchmal ist das halt so und so ein Blog macht ja auch etwas Arbeit. Jetzt habe ich jedoch Urlaub, mehr Zeit und werde mich mal wieder langsam an's bloggen rantasten ....

Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu und das ist wie immer eine sehr süße und gefährliche Zeit :) Draußen ist es kalt und trüb und der innere Schweinehund hat verdammt gute Argumente dafür, gar nichts zu tun. Und dann lauern überall auch noch kalorienreiche Köstlichkeiten. Sogar als Veganer ist man davor nicht mehr sicher, es gibt fast alles in veganen Varianten auch in ganz normalen Supermärkten. Veganer Marzipanstollen, den After Eight Weihnachtsmann, Gewürz Spekulatius, und, und, und .....

Zur Einstimmung habe ich mir heute erstmal eine riesige Apfeltasche gegönnt. Mächtig, süß und vegan, zumindest die von Kamps. Keine Ahnung, wie lange ich dafür auf dem Rad strampeln muss, aber bei der Deutschen Bahn kann ein wenig Nervennahrung vor Fahrtantritt nie schaden ;)
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