Sonntag, 14. September 2014

Vegane Wiener auf der Peißnitz in Halle


Ich war auf der wunderschönen Peißnitzinsel in Halle/Saale bei 20 Grad. Früher bin ich da mit der Pionier-Eisenbahn gefahren und heute esse ich hier im Biergarten am Peißnitzhaus zwei vegane Wiener, wie sich die Zeiten doch ändern :)

Nun sind so ein paar Veggie Wiener ja eigentlich nichts besonderes, aber die zeigen sehr schön den Wandel. Früher hat man noch ganz andere Dinge gegessen, die heute auch kaum noch einer anrührt. Und so besteht auch die Hoffnung, dass in 10, 20 oder ..... Jahren keiner mehr "normale" Würstchen isst. Es gibt immer mehr vegane Alternativen unterwegs und mit 2 € sind die Veggie Wiener hier schon preislich auf Augenhöhe und aus ethischer Sicht der Zeit eh weit voraus.

Ich bin jedenfalls verblüfft, dass ich hier unterwegs auf der Peißnitz was veganes essen kann, das hätte ich nicht vermutet. Sonst bin ich in Halle mal zum la ka rot gefahren oder Mutti hat lecker gekocht :) Es ändert sich gerade was auf diesem Planeten, toll. Die Würstchen sind übrigens richtig gut und mit einem leckeren Bier dazu kann ich es hier aushalten :) Genießt die wenigen Sonnenstrahlen noch, wo auch immer ihr gerade seid!


Übrigens bekommt ihr am Peißnitzhaus jeden Tag veganes Essen und mit dem Verkauf dort im Gartenlokal wird auch der Wiederaufbau des Peißnitzhauses nach dem Hochwasser 2013 unterstützt.

Montag, 8. September 2014

Ein kunterbuntes Sonntags-Frühstück


Dieses wunderschöne und kunterbunte Sonntags-Frühstück von gestern kann ich auf keinen Fall der Welt  vorenthalten. So etwas bekommt man jedoch nur im "Hotel Mama" wenn man immer meistens schön artig war ;)

Was war da alles dabei:



Und da soll nochmal einer sagen, als Veganer kann man kaum noch was essen :)))

Dienstag, 2. September 2014

Foodwatch Abstimmung: Die dreisteste Werbelüge 2014

Foodwatch: Der Goldene Windbeutel 2014


In unserer Gesellschaft wird oft für Profit getrickst, gelogen und betrogen. Wenn hier jedem Lügner eine lange Nase wachsen würde, gäbe es täglich Tote und Verletzte im Gedränge :(

Bei "Stars und Sternchen" finde ich die Manipulationen für Zeitschriftencover noch lustig. Da weiß das mittlerweile auch jeder, es gibt genug Beispiele im Internet zu sehen, z.B. das Video einer Photoshop Umwandlung. Bei Food-Fotos wird auch meistens nachgeholfen, Werbung gegen Realität. Das ist für mich persönlich auch kein allzu großes Problem. Allergisch reagiere ich aber, wenn Gesundheits- oder Herkunftsversprechen gemacht werden und dann nur billiger und unsinniger Dreck von irgendwo verkauft wird. Deshalb verleiht Foodwatch auch dieses Jahr wieder den "Goldenen Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge. Hier könnt ihr bis zum 30.09.2014 für euren Favoriten abstimmen:





Mit Kandidat 2, der Hühnersuppe ohne Huhn, habe ich als Veganer natürlich kein Problem :-P Ja ja, da ist ja noch Hühnerfett drin ..... aber das gehört ja alles zum Plan des BDL, über den ich schon mal vor 3 Jahren hier im Blog einen nicht ganz ernst gemeinten Artikel geschrieben habe :) Hühnersuppe ohne Huhn, Vurst ohne Fleisch und Tofu "Rührei" sind schon aus ethischen Gründen völlig OK. Lebensmittel müssen nur immer klar gekennzeichnet werden, ohne verwirrende Werbeaussagen und darum geht es Foodwatch.

Vegan lebende Menschen drehen Packungen auch mal um und lesen Etiketten und können dadurch immer oft beurteilen, ob ein Lebensmittel jetzt eher gut oder schlecht ist. Die meisten Menschen können das jedoch nicht mehr. Das Verbraucherministerium hat auch mindestens mit einem Auge nur Wirtschaftsinteressen im Blick, um es mal vorsichtig zu formulieren. Deshalb brauchen wir solche Organisationen wie Foodwatch und deshalb Spende ich auch jedes Jahr was dafür. Verglichen mit den Millionen, die global agierende Lebensmittelkonzerne für ihr gigantisches Marketing zur Verfügung haben, ist das natürlich nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber schön, dass sich überhaupt noch jemand um unser Essen kümmert!


Ach übrigens war Thilo Bode, der Gründer von Foodwatch und Autor von "Die Essensfälscher", früher Chef bei Greenpeace. Der weiß, wie man den Mächtigen mit geringem Budget mal so richtig auf die Füße tritt ;)
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