Mittwoch, 28. Oktober 2015

Vegetarische Spaghetti Bolognese


Nicht wundern, die Überschrift habe ich nur aus dem Rezept übernommen :) Das Essen ist natürlich vegan! Die Spaghetti habe ich durch Fusilli Tricolore ersetzt, da ich den Rest morgen noch auf Arbeit essen möchte. Und jeder der schon mal am nächsten Tag eingetrocknete, nachgequollene und kalte Spaghetti gegessen hat, weiß warum das nicht so toll ist. Die muss man dann nämlich mit Messer und Gabel aus der Bentobox schneiden, außer man hat Unmengen an Soße mit drin :)

Außerdem habe ich das Gemüse auch nicht so ganz fein geschnippelt, wie im Rezept "verlangt". Wie soll ich denn bitte schön krumme Möhren und konische Pastinaken fein würfeln? Da wäre ich ja alleine nur dafür 20 Minuten in der Küche mit Lineal und Winkelmesser beschäftigt. Nee, zack zack, grob, fertig aus :)


Zutaten:


  • ca. 250 g Möhren
  • ca. 250 g Pastinaken
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Glas Tomatensoße oder 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 200 g Spaghetti
  • Mandelparmesan oder Hefeflocken



Möhren putzen, waschen und fein würfeln. Pastinaken schälen und sehr fein würfeln. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Mit Gemüsebrühe und Tomatensoße ablöschen. Tomatenmark unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Das Ganze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Spaghetti in Salzwasser bissfest garen und zusammen mit dem Gemüse servieren. Fein geriebenen Mandelparmesan oder einfach nur Hefeflocken dazu reichen ...

... und schmecken lassen!

Die Soße hier sieht nicht wirklich wie eine "richtige" Bolognese aus, aber das lag nur an meiner Faulheit schlechten Küchenausstattung ;) Schneidet einfach kleinere Würfel und ihr werdet begeistert sein. Und noch was, Bolognese muss nicht immer zwangsläufig mit Soja-Hack gemacht werden, um zu schmecken!!!


Quelle: Originalrezept aus der Greenbag-Küche


Donnerstag, 1. Oktober 2015

Weltvegetariertag - Wie geht es denn nun weiter?


Dieses Video habe ich im Netz gefunden, oder genauer, es hat mich gefunden :) Ich habe erst überlegt, ob ich das überhaupt verlinke, denn ich will hier definitiv keine Werbung für die Eier-Wurst von Rügenwalder machen! Aber es werden in dem kurzen Beitrag (2:54 Minuten) auch einige interessante Studienergebnisse genannt.

Zum Beispiel, dass es immer mehr Flexitarier gibt, wobei ich diesen Begriff überhaupt nicht mag. Wenn mir einer sagt, er ist Flexitarier, sage ich immer: "Aha, dann isst du also zwischen den Mahlzeiten kein Fleisch, oder wie?" :) Gut, ich bin ja auch nur ein Homeveganer. Allerdings stammt der Name noch aus einer Zeit, wo es im Supermarkt nicht mal Tofu natur gab. Da war das auch unterwegs nicht immer so einfach. Heute kriege ich das schon ganz gut hin ... meistens jedenfalls :)

In meinem zweiten Blogbeitrag überhaupt (2011) war ich noch total begeistert von dem Angebot in einem holländischem Supermarkt. Heute gibt es auch hier in Deutschland in fast jedem Discounter oder Supermarkt Fake-Würstchen oder vegetarischen Aufschnitt. Das Angebot hat sich erheblich verbessert. Wobei mir hier jeder Recht geben wird, dass das nicht der Hauptbestandteil einer veganen Ernährung ist, oder sein sollte. Aber wie auch im Beitrag gesagt wird, die Leute essen eben das was schmeckt. Und ich füge noch hinzu, sie essen das was sie gewohnt sind oder durch Erziehung übernommen haben.

Und jetzt komme ich doch wieder auf die beknackte Eier-Wurst zurück. Das ist natürlich auf Dauer keine Lösung Fleisch durch Eier zu ersetzen! Aber ich denke, es ist ein Anfang für viele überhaupt mal vom Fleisch wegzukommen. Und wenn dann viele den Unterschied gar nicht mehr schmecken, dann ist schon mal eine Hürde gefallen. Ich denke auch, dass die schon ganz fleißig im Hintergrund an einer Rezeptur basteln, das ganz ohne tierische Produkte hinzubekommen. Und wenn die Leute dann auch noch sagen, jo, schmeckt, was gibt es denn dann noch für Gründe geschredderte Muskeln und Knochensplitter (Video, 6:57 Minuten) zu essen???

Also ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft. Da wurde etwas angestoßen, was sich nicht mehr aufhalten lässt. Ich merke das auch ganz klar im privaten Umfeld und auf Arbeit. Es wird einfach nicht mehr so viel gelästert wie früher ..... oder nur noch heimlich :) Man kann jedenfalls viel offener über das Thema sprechen. Und wer nicht völlig verblödet ist, probiert die ganzen neuen Sachen, Superfoods und veganen Rezepte auch mal aus. Es gibt keinen logischen Grund sich 3x am Tag und 7x die Woche Fleisch oder Wurst in den Hals zu schieben!!!

Falls ihr doch einen Grund dafür kennt, außer "weil es halt so gut schmeckt", könnt ihr mir den gerne hier drunter schreiben ...



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