Mittwoch, 21. Dezember 2016

The Bowl - Plant-Based Food in Berlin

Vorgestern hatte ich nach langer Zeit richtig Lust und Zeit hier einen Beitrag zu schreiben, der war auch schon fertig, und dann passiert "das Unmögliche" auf dem Berliner Weihnachtsmarkt :((( Meine Gedanken waren dann natürlich nur noch bei den Opfern und dem schrecklichen Ereignis. Ich wünsche allen Überlebenden und den Angehörigen der Opfer viel Kraft und Durchhaltevermögen, um mit dieser schrecklichen Situation klar zukommen!!!

Ich war an diesem Tag auch in Berlin und hatte vorher lange überlegt, was ich mit dem Tag dort anfangen kann. Der Besuch eines Berliner Weihnachtsmarktes war auch mit in der Auswahl. Letztendlich habe ich mich dann, wie so oft in den letzten 10 Jahren, für etwas Kultur und Vegantourismus entschieden. Veganes Essen war schon immer eine gute Entscheidung und an diesem Montag ganz, ganz besonders. Mir läuft es jetzt noch eiskalt den Rücken runter, wenn ich darüber nachdenke was gewesen wäre wenn .....




So habe ich The Bowl, ein wunderbares Clean Eating Restaurant im Osten Berlins kennengelernt.


Alles ist frei von Transfetten, künstlichen Zusatzstoffen und weißem Zucker, dafür werden Gemüse und Obst frisch und unbehandelt verarbeitet, wie die Natur es erschaffen hat. Wir arbeiten ausschließlich mit wertvollen Zutaten wie Kokosöl, Palmöl und Himalaya Salz, um Rohkost und Gekochtes kreativ in Schüsseln zu inszenieren. Jede Bowl reflektiert das Spiel mit Texturen und Variationen, aber vor allem die Liebe zu reinem, puren Essen.



Das klingt jetzt alles so gesund und langweilig, oder? :) War es aber nicht, im Gegenteil! Ich war begeistert, was da alles in der Schüssel war. So müsste man wirklich jeden Tag essen und selbst ich, der sich recht oft mit möglichst gesunder Ernährung beschäftigt, bekomme das nicht immer so gut hin. Ganz vorne lagen Avocadoscheiben, die in Sesam gewälzt wurden. Unter den Süßkartoffeln war ganz leckerer Tamari-Spinat, Darunter, daneben, mittendrinn war noch Lemon Quinoa und Tomaten mit Koriander, grüner Salat mit Sprossen und ein ölfreies Dressing. Und dazu gab es noch einen japanischen Matcha Tee .... LECKER!




Danach bin ich dann noch zur East Side Gallery geschlendert, einem Symbol der Wiedervereinigung. Leider stehen die Mauerreste an einer vielbefahrenen Hauptstraße und sind größtenteils noch von Zäunen verdeckt. Aber anders geht es wohl nicht, denn an den wenigen freien Mauerteilen konnte man dann auch sehen warum. Jedes zugängliche Bild wurde da verunstaltet und beschmiert. Respekt vor der Geschichte oder wenigstens dem Künstler ist in Berlin wohl ein Fremdwort. Aber das wundert mich nicht wirklich, so wie es ringsherum auch in der Stadt aussieht. Darüber will ich mich hier aber nicht weiter auslassen, denn Berlin Deutschland hat im Moment andere Probleme und dazu passt mein Foto hier oben auch ganz gut. Wenn wir alle so weitermachen wie bisher, geht hier alles den Bach runter :( Und damit meine ich jetzt nicht nur unsere Art der Ernährung!!!



Sonntag, 9. Oktober 2016

Tofu Romanesco Pfanne


Das war eher ein Pfännchen :) Aber immerhin sind 2 kleine Müslischalen voll geworden, es war lecker und ging auch relativ schnell.


Zutaten:

  • Romanesco
  • 250 g Tofu
  • 20 g Ingwer
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Sesamöl
  • 3-4 EL Sojasauce
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL Petersilie, frisch oder TK
  • Pfeffer


Tofu sehr fein würfeln. Ingwer schälen und fein reiben. Romanesco putzen und in kleine Röschen teilen. Tofu in je einem EL Rapsöl und Sesamöl in 5-10 Minuten knusprig braten. Mit 2 EL Sojasauce ablöschen, herausnehmen und beiseite stellen. Die Pfanne kurz auswischen. 1 EL Rapsöl und 1 EL Sesamöl erhitzen, Romaneco und Ingwer darin 2 Minuten anbraten. Restliche Sojasauce und Gemüsebrühe zugeben und zugedeckt 5 Minuten köcheln lassen.. Stärke anrühren und zum Gemüse geben, die Tofuwürfel auch und erneut aufkochen. Mit Sojasauce und etwas Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren. Schönen Sonntag noch ....


Quelle: Originalrezept aus der Greenbag-Küche



Mittwoch, 6. Juli 2016

Curryvurst & Bier in Bayern vor der Partnachklamm



Nicht unbedingt gesund, aber lecker. Und es war auch weit nach halb 10, zumindest muss ich das hier schreiben, sonst bekomme ich sicher Ärger ;) An dem Tag haben wir die Partnachklamm in Garmisch-Patenkirchen besichtigt. Schaut euch die ruhig mal an, wenn ihr in der Nähe seid, ein wunderschönes Naturspektakel! Die Touristenmassen muss man natürlich ausblenden, aber das Problem hat man ja überall.

Nur leider fährt auch dort eine Pferdekutsche hin. Das finde ich sehr schade, denn überall auf der Welt wird gegen diese Tradition aus längst vergangenen Zeiten protestiert. Mal abgesehen von den ganzen Unfällen mit Pferdekutschen bin ich noch aus einem anderen Grund dagegen. Oft lassen sich damit die Leute zu den Attraktionen fahren, denen etwas Bewegung an der frischen Luft nicht schaden würde :P

Wir sind jedenfalls gelaufen und das macht hungrig. Irgendwie habe ich dann dieses Schild hier entdeckt und musste wirklich 2x hinschauen, denn damit habe ich überhaupt nicht gerechnet mitten im Leberkäse- und Weißwurstbayern :)



Da mussten wir natürlich einkehren. Das war allerdings nur ein ganz kleiner Kiosk zwischen dem Gasthof Partnachklamm und dem eigentlichen Eingang. Bei der Bestellung haben wir noch gefragt, ob die Wiener usw. denn vegetarisch oder vegan sind. Da wurden wir jedoch etwas ratlos angeschaut und bekamen die Antwort: "Das weiß ich auch nicht so genau, da ist auf jeden Fall Eiweiß drin" :) Also weiteres nachfragen zwecklos und außerdem hatte mein Kollege da schon das Bier in der Hand. Die Entscheidung war gefallen, hier essen wir eine Kleinigkeit und haben uns für die rein pflanzliche Currywurst entschieden.

Also die Curryvurst war jetzt keine kulinarische Offenbarung, da habe ich im Ruhrpott (Bochum, Recklinghausen) schon bessere gegessen. Allerdings habe ich in Bayern mitten im Wald nun wirklich nicht mit so einem Angebot gerechnet. Und manchmal muss man auch unterwegs einfach den guten Willen unterstützen und sich freuen und das Leben und den Urlaub genießen, Prost!!!



Montag, 4. Juli 2016

Der letzte vegane Burger und der letzte vegane Muffin


Also bevor hier jemand zusammenzuckt und denkt, oh was ist da los? Gibt der Homeveganer geschwächt & genervt auf? Nein, das war garantiert nicht mein letzter Veggie-Burger unterwegs!!! Es war nur einfach der letzte Burger, den die im Alte Muhle in Meran hatten :) Und das war dann doch etwas wenig, da wir schon länger unterwegs waren.

Wir wollten im Urlaub einfach dem schlechten Wetter entfliehen und haben von Österreich aus einen "kleinen" Ausflug nach Italien unternommen, und das hat sich wirklich gelohnt! Nach der Fahrt über den Brenner wurde als erstes schon mal das Wetter besser. Die Sonne kam raus und es wurde auch wesentlich wärmer, juhu. Und als ich dann meinen ersten italienischen Espresso irgendwo gemütlich im stehen geschlürft habe wusste ich, irgendwie genau so muss Urlaub sein.

Unser eigentliches Ziel war aber Meran, der Urlaubs- und Kurort der Kaiserin Sissi. Wir sind dort gemütlich durch die Stadt geschlendert, mit der Seilbahn gefahren und durch die Weinberge gewandert, schöööön. Und dann waren wir natürlich hungrig. Also wurde die HappyCow App gestartet und das nächstbeste Veg-Friendly Ziel angesteuert. Bei Google Maps findet ihr das unter/neben Meraner Tee Shop und es war etwas versteckt. Aber im Eingangsbereich stand schon ein Schild "NEU vegan Burger", perfekt. Ja, aber nur fast, denn als wir saßen wurde uns mitgeteilt, dass es nur noch einen gibt, grrrr. Da haben wir halt noch einen Salat dazu bestellt und brüderlich geteilt.

Bei dem Burger musste ich allerdings nach dem ersten Bissen erstmal drunter schauen und in Detektivmanier herausfinden, aus was und vor allem wo da nun ein Burger-Patty ist. Also so richtig hat der mich nicht überzeugt. Aber ich will hier nicht meckern. Vor Jahren hätte ich hier wahrscheinlich alleine auf einer Kirchenmauer gesessen und mir eine Dose Kichererbsenpüree geöffnet und eine Laugenstange eingedippt :)

Auf dem Rückweg sind wir dann noch fast über so einen Aufsteller gestolpert auf dem ein veganer Vanille Muffin angepriesen wurde. Also nichts wie rein und gleich 2 Kaffee (mit Sojamilch!) und 2 Muffins bestellt. Kurz darauf kam die Dame wieder und meinte es gibt nur noch einen, kein Witz, unglaublich :) Den haben wir dann auch wieder geteilt und ein halber Muffin ist besser als gar keiner.


Das war insgesamt ein herrlicher Tag, trotz Diät. Und was mir als altem Sprachgenie besonders gefallen hat, dort wird überall Deutsch gesprochen :) Na klar hat jeder schon mal gehört, dass in Südtirol auch Deutsch gesprochen wird, aber das die deutsche Sprache dann so stark im Vordergrund stand, hat mich doch verblüfft. In einem Geschäft wurde mir gesagt, dass hier zu 90% nur Deutsch gesprochen wird.

Wunderschöne Berge zum MTB fahren, ein mildes und angenehmes Klima, leckerer Espresso, italienisches Flair  und keine Sprachprobleme, das muss ich alles mal bei der nächsten Urlaubsplanung mit berücksichtigen :)



Montag, 27. Juni 2016

Ein wärmendes Linsencurry im Urlaub


Dieses Jahr hatte ich leider nicht so viel Glück mit dem Urlaubswetter. Wenn ich jetzt sage, es war "etwas durchwachsen", dann ist das noch vorsichtig ausgedrückt, wie man unschwer am Foto erkennen kann. Aber man muss immer das Beste daraus machen!

Und wenn es draußen kalt ist, dann macht man einfach ein scharfes Currygericht  


Zutaten:

Vorher über Nacht etwas Kardamom und die Chilischoten in einer Tasse mit Wasser einweichen. Außerdem die Linsen nach Packungsanweisung einweichen/vorkochen. Den Blumenkohl kann man auch vorher zerkleinern und incl. Strunk im Wasser vorkochen.

Dann wird Öl im Topf erhitzt und reichlich Kreuzkümmel angeröstet. Dazu kommen dann die klein geschnittenen Zwiebelwürfel. Wenn die etwas glasig sind kommen die klein geschnittenen Tomaten dazu. Das alles mit dem geriebenen Ingwer, reichlich Kurkuma, den eingeweichtem Kardamom und zerkleinerten Chilischoten und der Currymischung würzen und 30 bis 45 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Tomaten- und Zwiebelstückchen kaum noch zu erkennen sind.

Jetzt die Linsen, den Blumenkohl und klein geschnitene Zucchinistücke hinzugeben, mit Kokosmilch auffüllen und weiter vor sich hinköcheln lassen, bis alles die richtige Konsistenz hat. Jetzt nochmal abschmecken und vorsichtig nachwürzen. Dann kann man das auch schon mit etwas Brot servieren und genießen. Am besten schmeckt es allerdings aufgewärmt am nächsten Tag :)

Wichtig ist, wie in der indischen Küche reichlich Gewürze zu verwenden  



Das fällt vielen Deutschen schwer, lohnt sich aber. Keine Curry's aus dem Supermarkt holen, sondern beim Asia/India Shop kaufen oder im Internet bestellen. Gerade bei Kreuzkümmel, Kurkuma und Kitchen King nicht sparen!!!


Übrigens habe ich das hier nicht selber gekocht und bekanntermaßen schmeckt es dann ja am besten. Na klar, man muss sich um nix kümmern, nur hinsetzen (mitschreiben) und nörgeln ;) Nein Quatsch, es war richtig lecker! Und ich habe auch ein bisschen mitgeschnippelt. Mit Gleichgesinnten vegan reisen macht einfach doppelt so viel Spaß!!! Man muss nicht erst bei jedem Essen, Einkauf oder Restaurantbesuch stundenlang alles ausdiskutieren und verhandeln, einfach GEIL.



Donnerstag, 16. Juni 2016

XOND - Bio Fast Food in Stuttgart auf der Durchreise


Schnelles Essen, schnelles Foto  


Ich habe lange nix gepostet und dann Fast Food, muss das sein? Jaaaaa :) Denn das XOND in Stuttgart lag günstig auf der Route, es ging schnell, das Essen war lecker und auch noch komplett vegan! Mensch war das früher eine Quälerei, wenn ich in den Urlaub gefahren bin oder so unterwegs war. Entweder hat man sich zu Hause eine Lunchbox gebastelt oder ganz komische Sachen unterwegs gegessen. Wer schon länger vegan lebt oder hier von Anfang an mitgelesen hat, weiß was ich da meine :) Und ich werde mich hüten, hier auf die alten Sünden zu verlinken!

Heute ist es viel, viel einfacher unterwegs vegan zu essen  


Man sucht sich einfach eine etwas größere Stadt als Zwischenstopp aus und sucht dann kurz bei Google nach Stadtname + vegan und wird fast immer fündig. Die großen Ketten haben mittlerweile auch fast alle was veganes im Angebot. Ich nenne nur mal wahllos und ohne jegliche Wertung Starbucks, Backwerk und selbst Nordsee oder auf Bahnhöfen Le Crobag. Wenn man nicht auf die Standardkost steht, sucht man sich halt einen kleinen Imbiss, wo vielleicht noch mit viel Liebe gekocht wird. Das finde ich sowieso am besten, aber da hat man nicht überall Glück.

XOND = gsund?  


Das ist schwäbisch für gesund und das wollte ich heute mal ausprobieren. Als erstes fällt auf, dass da (fast) alles in Bio Qualität angeboten wird. Die angebotenen Speisen sind Eigenkreationen und ich habe mich für einen Burger mit einem Rote-Bete-Karotten-Patty entschieden. Dazu habe ich mir noch Air Pommes bestellt. Die werden mit Heißluft zubereitet und nicht wie sonst üblich in viel Fett in der Friteuse. Ich dachte, die können doch gar nicht schmecken, vor allem da ich auch eher auf die dickeren holländischen Pommes stehe. Aber ich war doch angenehm überrascht über die dünnen Stäbchen, lecker! Damit hebt sich dieser Imbiss schon mal positiv von vielen anderen ab. Fast Food muss also nicht zwangsläufig ungesund sein und vor Fett triefen.

Das einzige was mich etwas gestört hat war, dass ich den Burger nicht auf einem Teller bekommen habe. Also wenn ich den schon da esse muss man den nicht unbedingt noch in Papier einwickeln, aber sonst fand ich den Imbiss richtig gut. Also wenn Stuttgart nicht so weit weg von mir wäre, würde ich da sicher nochmal hingehen. Die Karte bietet noch einige interessante Möglichkeiten:




Das Xond habe ich übrigens so nicht über die Google Suche gefunden. Vielleicht weil es noch zu neu ist? Mein Mitreisender kannte das aber durch Facebook und da hat wohl auch schon jeder mal was von Andrreas "Bär" Lasker gelesen, dem Fanta 4 Manager, der da irgendwie mit drin hängt. An mir ist das jedoch alles spurlos vorüber gegangen, da ich einen Facebook freien Haushalt führe :)



Donnerstag, 28. April 2016

Gurken-Gurken-Salat


Das ist jetzt kein Tippfehler von mir hier im Titel, der Salat besteht einfach aus unterschiedlichen Gurken :) Einer Schlangengurke und 2 Gewürzgurken. Das ist eine interessante Kombination, geht schnell und hebt sich mal von dem sonst eher langweiligen und "normalen" Gurkensalat ab.


Zutaten:

  • 2 EL Essig, z.B. Kühne Kräuter Essig (vegan!)
  • 3 EL Gewürzgurkensud
  • Salz & Pfeffer
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Schlangengurke
  • 2 große Gewürzgurken
  • 1 EL Dill, frisch oder TK


Essig, Gewürzgurkensud, Öl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit einem Schneebesen verquirlen. Zwiebel putzen und in feine Ringe schneiden und in die Salatsauce geben. Gurke abwaschen und mit einem Sparschäler streifig schälen. Die Gurke dann mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln oder dünn schneiden und unter die Sauce mischen. Gewürzgurken ebenfalls dünn schneiden oder hobeln und untermischen. Dill dazugeben, mischen und 20 Minuten durchziehen lassen.


   Lecker, lecker, lecker ....   



Quelle: Greenbag --> nach einer Idee aus: "Für jeden Tag 04/2016"



Donnerstag, 31. März 2016

Die wahrscheinlich beste vegane Currywurst aller Zeiten


Heute gab es unterwegs den Klassiker schlechthin, Currywurst, Pommes, Mayo. Ich musste hier in der Nähe meinen Führerschein abholen und bin auf Empfehlung eines Kollegen mal ins POTT.CURRY nach Recklinghausen gefahren. Normalerweise treibe ich mich eher selten hier rum, aber heute habe es nicht bereut. Damals in Bochum war noch die Soße das Beste, hier war die Vurst der Star. Diese Currywurst ist meiner Meinung nach eine der besten veganen Würste, die man zur Zeit bekommen kann und ich lüfte auch gleich das Geheimnis um diesen Revier.Teller.

Das ist sicher nichts für jeden Tag, aber hier im Pott muss das ab und zu einfach sein!


Diese Wurst habe ich zum ersten mal 2010 in meinem USA Urlaub gegessen. Wir sind damals mit einem Mietwagen die Ostküste hoch gefahren und haben dabei versucht sparsam zu leben. Billige günstige Hotels und gegessen wurde unterwegs in unserer japanischen Reiselimousine, was die Supermärkte so hergaben :) Dabei habe ich damals eher zufällig die Tofurky Würstchen entdeckt. Hier war an so etwas noch nicht zu denken und dort lagen die einfach so neben dem veganen Käse im Supermarkt, unglaublich. Am Abend habe ich mir dann eine im Hotelzimmer in der Mikrowelle warm gemacht ...... und bin bald umgefallen. Trotz meiner seltsamen Zubereitung, war das einfach die leckerste vegane Wurst aller Zeiten.

Eine Veggie Wurst, ein leckeres Samuel Adams Bier mit Blick auf das Meer, das Leben kann doch manchmal so einfach und schön sein :)


Tja, vielleicht finde ich die Tofurky Würstchen nur wegen dieser Geschichte und den damit verbundenen Erinnerungen so lecker??? Kann sein ....... neeeeeein, die sind einfach wirklich geil, auch heute noch! Etwas vergleichbares habe ich hier in Germany noch nicht gefunden. Die sind einfach vom Biss gelungen und auch gut gewürzt. Nur leider bekommt man die nicht überall. Also definitiv im Veganz, wenn ihr einen Laden in der Nähe habt und jetzt sogar in einer "ganz normalen Pommesbude" in Recklinghausen, wie sich die Zeiten doch ändern :)

Probiert die ruhig mal aus, auch wenn ihr sonst eher nicht auf diesen Fake-Fleisch-Quatsch steht. Die Süßkartoffel Pommes waren auch lecker und vor allem viel knuspriger, als bei meinem Backofenversuch. Die Mayo werde ich beim nächsten mal weglassen oder gleich den Burger probieren. Die Patties sind selbst gemacht und sollen auch sehr gut sein. Das POTT.CURRY ist übrigens kein rein veganer Imbiss. Das hat den Vorteil, das man auch mal gemeinsam mit anderen da hingehen kann. Hier noch ein Blick auf die Speisekarte:



Was haltet ihr von den Tofurky Würstchen? Kennt ihr eine Alternative oder vielleicht sogar bessere Würstchen? Ist natürlich auch immer Geschmackssache! Ich freue mich wirklich über Tipps, denn ich überblicke ja auch nicht den gesamtdeutschen Bratvurstmarkt :)



Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern und vegane Energie-Eier



Ich wünsche allen Lesern hier noch frohe Ostern!!!


Letzte Woche hatte ich bei der Albert Schweitzer Stiftung den Artikel "Vegane Ostern - kinderleicht!" gelesen. Bei dem Rezept für die bunten Energie-Eier dachte ich mir, nur 2 Zutaten und mixen? Das bekomme sogar ich hin :)


Zutaten:

  • 300 g Cashews
  • 300 g Datteln ohne Stein
  • Deko: gehackte Pistazien, Kokosraspel, Matcha Tee oder was ihr wollt


Datteln hatte ich noch im Keller und Cashew Nüsse (ungesalzen!) waren auch schnell gekauft. Zum dekorieren wollte ich irgendwas holen. Im Supermarkt stand ich dann vor bunten Buchstaben, roten Herzchen und Streuseln und blickte ratlos auf die Zutatenlisten. Jede Menge E-Nummern, klar, irgendwo muss die Farbe ja herkommen. Das muss auch nicht immer zwangsläufig was tierisches oder unnatürliches sein, aber ich hatte einfach keine Lust mich damit lange zu beschäftigen. Also habe ich mich für was ganz einfaches entschieden und der Rest war dann auch schnell erledigt.

Nüsse und Datteln in einen kräftigen Mixer geben und so lange mischen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Da ist mein Vitamix zum ersten mal an seine Grenzen gestoßen. Es roch verbrannt und kurz darauf hat er sich auch schon ausgeschaltet. Puh, da musste ich erstmal nachlesen, wo der Reset-Schalter ist und wie ich den wieder zum leben erwecke. Ich kam wirklich kurz ins schwitzen. Aber es hätte mich auch stark gewundert, wenn ich so ein hochwertiges Gerät mit ein paar Datteln ruinieren kann. Andererseits, die Masse ist schon ziemlich zäh und klebrig, RESPEKT VITAMIX!

Und dann habe ich das erste mal gekostet. Boah schmeckt das geil. Ich dachte nur, man reiß dich zusammen und forme wenigstens ein paar Eier für das Foto, bevor du alles gleich aus dem Mixer löffelst :) Also habe ich Kugeln Eier gerollt und dann in den gehackten Pistazien, dem Matcha Pulver und den Kokosraspeln gewälzt. Das macht auch durchaus Sinn, dann lassen die sich besser anfassen hinterher. Die veganen Eier sehen gut aus, schmecken und sind sogar noch gesund, von den Kalorien mal abgesehen, perfekt. Aus der Masse habe ich übrigens 20 Eier geformt und Ostern ist gerettet :)



Und nach Ostern macht ihr einfach Kugeln daraus und könnt die noch bedenkenlos essen. Die unverkauften Schoko-Weihnachtsmänner werden ja auch immer eingeschmolzen und daraus entstehen dann neue Schoko-Osterhasen ;)


Quelle: Albert Schweitzer Stiftung, Vegane Ostern - kinderleicht!

Freitag, 4. März 2016

Eine ganze Kiste vegane Oreo Kekse gewonnen


Warum ich das poste? Einfach weil ich mich so gefreut habe :) Ich gewinne so gut wie nie etwas. Das ist auch kein Irgendwas-Werbe-Sponsor-Partnerlink-Mist hier. Hatte einfach über die Android Barcoo-App selber bei diesem Gewinnspiel mitgemacht und ausnahmsweise mal Glück. Jetzt sitze ich hier mit einer Kiste voller veganer Oreo Kekse und das ist doch einfach perfekt bei diesem Schmuddelwetter. Tee kochen, ab auf die Couch, Füße hoch, genießen und von besserem Wetter, einem BVB Sieg morgen und dem Frühling träumen ....

Oreo Kekse gehören übrigens zu der Gruppe "versehentlich vegan". Das heißt, die wurden vom Hersteller wahrscheinlich nie so entwickelt (bereits 1912), um uns glücklich zu machen. Außerdem werden die auch nicht extra als vegan beworben. Sie sind es halt einfach laut Zutatenliste (siehe Oreo - das ist drin). Die sind sogar so vegan, dass sich tatsächlich schon mal jemand bei Lebensmittelklarheit darüber beschwert hat, dass auf der Verpackung Milch abgebildet ist obwohl in den Keksen ja gar keine drin ist :)

Nur weil Oreo Kekse keine tierischen Zutaten enthalten, sind sie deshalb aber nicht zwangsläufig gesund!


Wie viele andere Kekse auch bestehen Oreos hauptsächlich aus Mehl, Zucker und Fett. Aber vegan leben heißt ja auch nicht, dass man sich jetzt rund um die Uhr gesund ernähren muss, oder? Zur gelegentlichen Frustbekämpfung finde ich die jedenfalls ganz OK :) Sehr gut finde ich auch, dass in der Verpackung nochmal einzelne Snackpacks sind, trotz des zusätzlichen Verpackungsmülls. Das erhöht doch die Hemmschwelle erheblich, gleich mal so eine Packung komplett zu verputzen ;)



Übrigens sind vegane Lebensmittel nicht automatisch gesund, nur weil kein Tier drin steckt. Das sollte jedem klar sein! Ein Blick auf die Verpackung gehört für mich immer wieder dazu beim Einkauf, denn Rezepte und Zutatenlisten können sich auch schon mal ändern. Dazu kommt noch, wer etwas herstellt, welche Zusatzstoffe drin sind, unter welchen Bedingungen (z.B. Palmölproblem) produziert wird usw., aber das ist dann schon wieder ein anderes Thema. Bei Utopia findet ihr auch noch mehr "aus versehen vegan" Produkte.



Mittwoch, 17. Februar 2016

Vegan im Restaurant und warum ich es einfach selten mag


Was ihr hier oben seht nennt sich Pasta Rustica. Eigentlich nicht übel, aber leider ist das oft nur eine von 2 Notlösungen für einen Veganer im Restaurant. Die andere Notlösung heißt Pommes und Salat, ihr habt das sicher alle schon mal erlebt :( Ich war wieder mit Omnis im Urlaub und das ist ja immer eine Herausforderung und auch dieses mal lies sich die kulinarische Langeweile nicht vermeiden. Dabei müsste das gar nicht immer so enden und es kam ja auch noch viel "schlimmer".

Wir waren im Ta' Kris Restaurant auf Malta, weil uns das empfohlen wurde. Bei Google gibt es jede Menge gute Bewertungen und am ersten Abend haben wir mit unserer Gruppe gar keine Plätze bekommen, was eigentlich ein gutes Zeichen ist. Ja, aber nicht für mich. Beim durchstöbern der Karte wusste ich schon, es gibt genau 3 Dinge, die ich hier spontan bestellen kann. Knoblauch-Champignons, Pasta mit Tomaten und Rotwein. Wobei ich sagen muss, das ist ja eine perfekte Kombination und es war sehr, sehr lecker :))) Die Champignons waren auch genial, schon beim öffnen der Küchentür habe ich den Knoblauch gerochen und wusste in diesem Moment, beim Ausflug am nächsten Tag muss ich im Bus nicht drängeln, ich werde immer genug Platz haben ;) Na jedenfalls war es ein angenehmer Abend und ich war auch zufrieden, aber ...


Meine Probleme fingen an, als die Anderen 2 Tage später wieder in das Restaurant wollten :) Na klar, denen hat es auch gefallen und die können ja auch die Speisekarte rauf und runter essen. Nur was mache ich jetzt? Wieder das Gleiche bestellen? Zu Hause habe ich da kein Problem. Da koche ich auch einen riesen Topf Linsen und esse 3 Tage davon, aber im Urlaub? Neeee. Also habe ich alle englischen Vokabeln zusammen gekratzt, die mir so eingefallen sind und mich als Veganer geoutet. Die Bedienung hat mich echt mitleidig angelächelt und sogar gefragt, ob ich denn wenigstens Bier und Wein trinken kann. Ich hasse solche Situationen, aber da musste ich jetzt durch ..... und sie auch :) Ich habe einfach gefragt, was sie mir denn empfehlen kann. Und wisst ihr was als Antwort kam? Pasta Rustica und Knoblauch-Champignons :) Sonst würde es nichts anderes für mich geben. Immerhin hat sie nochmal nachgefragt, ob ich auch Eier esse. Als ich das verneinte sagte sie, dann geht ja auch Pasta nicht. Sie würde mir das Essen mit Reis bringen und das Ergebnis seht ihr hier, gähn:


Nichts gegen Reis! Ich esse wahnsinnig gerne bunten Gemüsereis. Aber das hier war einfach Langweilig. Die Anderen haben auch immer mal mitleidig rüber geschielt und hinterher meinte einer, das war aber wirklich traurig. Aber warum??? Mein Tischnachbar hat Meeresfrüchte gegessen (was für ein seltsamer Name für Lebewesen) und darunter war ein super Salat. Mir gegenüber hat jemand Rabbit gegessen. Dazu gab es eine Schale mit gebackenen Kartoffeln, Auberginen und grünen Bohnen. Aber Hallo, so etwas hätte ich gerne gehabt!!! Und das schlimmste daran war noch, für die waren das nur Beilagen. Davon ging auch noch die Hälfte wieder zurück in die Küche den Abfall, weil sie die riesen Portionen gar nicht geschafft haben. Das hat mich dann richtig geärgert. Mit etwas Phantasie wäre doch da mehr für mich möglich gewesen. Woran liegt es denn?

Hatte die Bedienung  keine Lust sich um "ausgefallene" Sonderwünsche zu kümmern? Sie hätte ja wenigstens mal in der Küche nachfragen können, was möglich ist. Vielleicht hätte sich der Koch gefreut, dass er mal zeigen kann, was er wirklich so drauf hat. Hat die Küche keinen Bock auf solche "Extras"? Ich weiß es nicht. Vielleicht haben die auch gar keine Zeit dafür? Möglichst schnell möglichst viele Gäste durchschleusen ist womöglich die Devise? Vielleicht lag es auch an meinem miesen Englisch? Ich bin ja wirklich schon froh, dass ich mir selber Reis und Wein bestellen kann. Manchmal habe ich wirklich noch Angst, dass ich einfach nur eine Tasse Bohnen mit Speck bekomme, weil ich was falsch ausgesprochen habe :)

Na jedenfalls die Zutaten für ein buntes, leckeres veganes Essen waren alle vorhanden. Ein Salat, vielleicht mit etwas Ofengemüse, etwas Couscous oder Reis, mit Chili oder Knoblauch dazu und ich wäre wesentlich zufriedener gewesen. Ist das so schwer? Ich befürchte ja :( Darauf sind die einfach nicht vorbereitet. Deshalb finde ich es richtig gut und wichtig, dass es mittlerweile eine Zusatzausbildung zum vegetarisch-veganen Koch gibt, initiiert vom vebu. Bevor solche Projekte aber greifen und in der Realität ankommen, werden noch viele Jahre vergehen. So lange muss ich mich unterwegs noch gelegentlich mit Nudeln und Tomatensoße begnügen oder mich einfach öfter mal vom Gruppenzwang im Urlaub lösen ......


Donnerstag, 11. Februar 2016

Buntes Frühstück und ein super Ausblick in Malta


So oder so ähnlich stelle ich mir hier im Waterfront Hotel Malta immer mein Frühstück am Buffet zusammen. Das gelingt mir so erfrischend, dass mich sogar schon einige angesprochen haben: "Oh, das sieht aber gut aus" und "wo gibt es das denn?" gefragt haben. Unglaublich :)


Dabei ist das nicht mal was besonderes. Ein wenig Salat, Paprika, Tomaten, Oliven, Salz & Pfeffer, gelegentlich auch mal gebackene Bohnen in Tomatensoße und Müsli mit Weintrauben, Orangen, Apfel und Melone. Also eigentlich alles ganz normaler Hotel-Standard. Wenn man sich das aber etwas hübsch zusammenstellt, macht das doch gleich viel mehr her, oder?

Das sieht der auf Fleisch fixierte Durchschnittseuropäer aber fast schon nicht mehr. Wenn daneben gebratene Würstchen, Schinkenspeck und Eier liegen, verengt sich irgendwie das Gesichtsfeld und alle im laufe des Jahres gehörten oder gelesenen gut gemeinten Ernährungshinweise sind plötzlich im Gedächtnis nicht mehr abrufbar.

Ich kann mich aber noch gut an das leckere bunte Frühstücksbrot im letzten Urlaub erinnern und das inspiriert mich hier. Nur das es hier kein Sauerteig- oder Vollkornbrot dazu gibt, schade. Nur Toast halt. Aber ich will um Himmelswillen nicht meckern!!! Bei dem schönen Ausblick auf das Meer und die Hauptstadt Valletta könnte ich auch problemlos nur an einer schrumpeligen Möhre knabbern und wäre trotzdem glücklich und zufrieden hier :)





Montag, 8. Februar 2016

Saure Gurken Pizza mit Möhren


Was für eine seltsame Mischung als Belag :) Aber die Pizza war richtig gut! Wenn ich mal unterwegs in einer Pizzeria lande, bestelle ich mir einfach immer eine Pizza ohne Käse. Dazu sage ich dann immer noch: "Statt dem Käse möchte ich bitte etwas mehr Gemüse drauf". Manchmal wird man da noch seltsam angeschaut, aber das bin ich ja als langjähriger Veganer gewohnt :) Hier auf der Sonneninsel Malta (juhuuuuu ich habe Urlaub) war das jedoch kein Problem.

Mit dem Ergebnis war ich auch sehr zufrieden. Ich hatte zwar noch nie saure Gurken und Möhren auf einer Pizza, aber das war erstaunlich lecker. Die Gurken waren sehr mild und vor allem war die Pizza dadurch sehr saftig. Und trotzdem war der Pizzaboden bis zum Schluss knusprig. Alle Pizzas, die ich in letzter Zeit in den diversen Ketten, Pizzerias und Restaurants gegessen habe, waren am Ende in der Mitte alle matschig und durchgeweicht. War ich in den falschen Restaurants? Habe ich da immer zu langsam gegessen? Keine Ahnung, hier jedenfalls war die noch beim letzten Bissen knusprig und das fand ich richtig gut. Dazu gab es noch ein Glas Rotwein und die Welt ist doch einfach schön :)


Übrigens, nur weil ihr eine Pizza ohne Käse bestellt, muss die noch lange nicht komplett vegan sein! Da habe ich schon die tollsten Sachen erlebt, aber dazu komme ich mal in einem Extra-Post. Ich persönlich drehe da nicht gleich durch und gebe mich unterwegs auch mal mit 91% zufrieden.


Sonntag, 24. Januar 2016

Fenchel-Zucchini-Suppe



Es gibt viele Gründe, eine gute Suppe zu essen. Sie ist relativ schnell gemacht, kann sehr abwechslungsreich sein, wärmt von innen und schmeckt natürlich. Außerdem, wer vor der Hauptmahlzeit etwas Suppe löffelt, isst insgesamt weniger! Denn der Magen wird so vorher mit Flüssigkeit gefüllt und ruft dadurch auch schneller das Sättigungsgefühl hervor. Diese Suppe hier ist fast schon die perfekte Diät-Suppe, da Fenchel und Zucchini nur sehr wenig Kalorien haben.


Zutaten:

  • ca. 600 g Fenchel
  • ca. 300 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 EL (Kokos)Öl
  • ca. 750 ml Gemüsebrühe
  • 1 kl. Glas Mais
  • Salz, Pfeffer, Currypulver

Den Fenchel und die Zucchini putzen und waschen. Das Fenchelgrün zum Garnieren aufheben. Die Fenchelknolle und die Zucchini würfeln. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Dann die Fenchel- und Zucchiniwürfel hinzu geben und auch kurz andünsten. So viel von der Brühe dazu geben, dass alles gerade so bedeckt wird. Alles bei geringer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Suppe anschließend pürieren. Die abgetropften Maiskörner zu der Suppe geben und nochmal 5 Minuten garziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Die Suppe in Schälchen servieren und mit dem Fenchelgrün garnieren.

Die Suppe eignet sich sehr gut als Vorsuppe oder mit etwas Brot auch durchaus als kalorienarmes Hauptgericht. Lasst es euch schmecken!!!



Übrigens deckt ihr mit der halben Suppe hier fast den kompletten Tagesbedarf an Eisen (8,5 mg von benötigten 10-15 mg) (Quelle: Nährwertrechner)



Quelle: nach: Landlust 09/10 06



Mittwoch, 20. Januar 2016

Milchreis mit Ananas und Granatapfelkernen


Ich habe schon als Kind wahnsinnig gerne Milchreis gegessen, zusammen mit meinem Opa. Oben drauf kam immer ganz dick Zimt und Zucker und ausgelassene Butter. Dann habe ich meistens nur die obere Schicht abgelöffelt und gefragt, ob ich nochmal so eine leckere süße Schicht drauf bekomme. Das hat meistens geklappt :) Heute im Jahr 2016 mag liebe ich Milchreis immer noch, aber gaaaanz anders .....

Im 21. Jahrhundert wird der Milchreis natürlich vegan zubereitet und statt dem vielen Zucker kommen einfach mehr Früchte dazu. Die Milch könnt ihr dabei durch eine Pflanzen-Milch eurer Wahl ersetzen, die Auswahl ist riesig. Ich nehme in dem Fall immer den Bio Sojadrink Vanille von Edeka. Der ist schon gesüßt und für meinen Geschmack einfach perfekt, so das ich auf zusätzlichen Zucker ganz verzichten kann.


Zutaten:


  • 1 L Pflanzendrink
  • 250 g Milchreis
  • Früchte nach Wahl (hier Ananas und Granatapfelkerne)
  • Zimt


Der Milchreis wird nach Packungsanweisung gekocht. Ihr solltet jedoch dabei stehen bleiben, da auch der Sojadrink sehr schnell überkocht oder anbrennt! Zum Schluss lasse ich den Milchreis noch ein paar Minuten im Topf ziehen und gebe dabei die klein geschnittenen Früchte dazu. Auf dem Teller kommt dann noch etwas Zimt drauf und das war es auch schon. Ein einfaches Rezept und der Milchreis mit Früchten und Zimt ist verdammt lecker!


Mit der Mengenangabe hier bekommt ihr 2 gute Portionen. Die eine esse ich immer sofort warm und die zweite fülle in ein Glas und nehme das am nächsten Tag mit auf Arbeit. Das schmeckt auch kalt noch richtig gut und sieht einfach phantastisch aus. Viel zu schade um es in einem dunklen Behälter zu zwängen :) Und wenn ihr auch sonst mit vegan und Sojamilch nix am Hut habt, probiert das ruhig mal aus. Danach werdet ihr euch nie wieder so einen Omni-Milchreis-Fake-Scheiß aus dem Supermarktregal von alles Müller oder was oder so kaufen ;)



Freitag, 1. Januar 2016

Ich wünsche euch ein frohes und gesundes neues Jahr!



Ich wünsche allen treuen Lesern hier und natürlich auch allen anderen ein frohes neues Jahr 2016. Hoffentlich gehen alle eure Wünsche in Erfüllung und ihr bleibt oder werdet gesund!!!


Und noch ein Tipp von mir, nehmt euch nicht zu viel vor für das neue Jahr ;) Jetzt werden ja überall gut gemeinte Dinge gepostet und veröffentlicht, was man alles im neuen Jahr besser machen kann. Das hat alles seine Berechtigung, aber lasst es locker angehen. Ich will euch auch um Himmels willen hier nicht bremsen!!! Aber wenige und langsamere Veränderungen sind oft nachhaltiger. Ihr kennt sicher alle die Leute, die Anfang Januar voller Begeisterung in's Fitnessstudio rennen. Ab Februar sind die Ersten gestresst oder verletzt und das war es dann mit den guten Vorsätzen. Die Betreiber wissen schon warum immer nur Jahresverträge gemacht werden :) Also weniger ist oft mehr!

Das gilt auch für das vegane Leben, finde ich jedenfalls. Natürlich ist es für alle am besten, wenn jemand sofort ab dem 1. Januar komplett 100%ig vegan lebt, nur noch Fairtrade einkauft, alle E-Nummern kennt usw.. Aber ist das realistisch? Ist so etwas möglich? Bergsteiger benötigen auch oft mehrere Versuche und manchmal muss die Route korrigiert werden. Also findet euren Weg und lasst euch dabei nicht bekloppt machen!

Und vegan Leben ist nicht zwangsläufig teuer und aufwendig. Dieses Gerücht wird immer wieder gestreut. Natürlich ist es teurer, wenn man ständig überteuerten Fake Käse, Fleischersatz oder überhaupt oft Convenience Food kauft. Aber man kann es auch anders angehen, wie ihr hier im Blog immer wieder sehen könnt. Hier oben auf dem Foto ist übrigens mein kleines veganes Silvesterbuffet zu sehen. Das ist alles schnell und einfach gemacht und man kann das auch gut mitnehmen, falls man eingeladen ist:

  • Oben links sehr ihr einen Kartoffel-Avocado-Salat mit Koriander. Der schmeckt nicht jedem, wegen dem Koriander, aber ich mag ihn :)
  • Daneben ist ein einfacher "Man nehme was man hat" 5-Minuten Kichererbsensalat. Eine große Dose abgetropfte Kichererbsen, Klein gewürfelte Möhre, Gurke, 2 Tomaten, Petersilie, viel Zitronensaft, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz.
  • Dazu noch was zum knabbern und saure Gurken.
  • Und was herzhaftes zum Bier: Alnatura Mini Wiener von DM, Alberts LupinenFILET in kleine Streifen geschnitten und einige Falafel Bällchen von Edeka.
  • Achso und angebratene rote Zwiebeln, ich liebe die :)

Also wenn man so in das neue Jahr startet, kann doch 2016 nichts mehr schief gehen, oder? Macht was draus, genießt das Leben, go vegan ....


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...